Website-Marketing

Marketing
per Web-Site lohnt sich das?
Die Web-Site als Marketing-Instrument
pur ist eines unter vielen Medien im Media-Mix des Verlags oder Unternehmens.
Wie alle anderen Medien und Maßnahmen auch wird sie aus dem Marketing-Budget
finanziert und unterliegt dem Marketing-Controlling.
Komplizierter wird die Sache, wenn
die Web-Site auch oder gar überwiegend als Verkaufs- und Vertriebs-Instrument
eingesetzt wird.
Dann ist der erste Controlling-Schritt
eine Kosten- bzw. Deckungsbeitragsrechnung (Muster und Abläufe -->hier),
wie sie in Unternehmen jeweils für ausgegliederte Profit-Center oder
für einzelne Objekte/Produkte/Produktgruppen existiert. Die Web-Site
als ein Objekt/Produkt unter anderen.
Aber ist das wirklich eine realistische
Betrachtensweise?
Für den Betreiber einer Website
als Profit-Center oder gar als einzigem Geschäftszweck stellt sich
diese Frage nicht. Profitabel oder tot lautet die Alternative - wie viele
Start-Ups in letzter Zeit erfahren mussten.
Refinanzierung der Deckungsbeitrags-Lücke
Für den Verlag aber und auch
für die meisten Unternehmen, die den Versuch machen, über das
Internet auch zu verkaufen, stellt sich die Frage einer rationalen Mischkalkulation.
Die Vermischung von Marketing und
E-Commerce auch auf der Controlling-Ebene rechtfertigt sich durch den besonderen
Charakter des Mediums Internet, das gerade dort, wo es "verkauft" (E-commerce)
viel stärker als jede andere Vertriebsschiene zur Markenbekanntheit
und Markenpflege, zur Kundengewinnung und Kundenbindung und zur Schaffung
einer "Umwelt" für Produkte und Marken beträgt.
In seiner - empfehlenswert - einfachsten
Form lautet hier die Regel:
Refinanzierung der Deckungslücke
über den Marketing-Etat.
Je erfolgreicher die Site im Verkaufen
von Produkten und Dienstleistungen desto geringer die Belastung des Marketing-Budgets.
Wenn diese Formel nicht zur Flucht
der Onliner aus jeder ökonomischen Verantwortung werden soll, kommt
es entscheidend darauf an, die Effektivität und Effizienz im Einsatz
dieser Deckungsmittel zu überprüfen.
Die Instrumente dieser Überprüfung
sind die gleichen, wie auch die beim Controlling der Web-Site als reines
Marketing-Instrument. Nur dass hier die Bezugsgröße nicht das
eingesetzte Budget sondern das Defizit im Deckungsbeitrag (II oder III,
je nach Definition) ist.
Im wesentlichen sind dabei zwei Fragen
zu beantworten:
- Wieviele Mitglieder der Zielgruppen
erreiche ich wie häufig in einem gegebenen Zeitraum mit den vorhandenen
Mitteln mit welcher Intensität (Beschäftigung mit meiner Botschaft,
Reaktion darauf). Datenquelle Logfiles -->hier;
Musterrechnung -->hier
- Wie gut/schlecht ist dieses Ergebnis
im Vergleich mit den Ergebnissen anderer Medien (Intermedia-Kostenvergleich,
Opportunity
Costs der Web-Site) und im Vergleich mit anderen Werbetreibenden (der
gleichen Branche) im gleichen Medium (Benchmarking). Muster Intermedia-Vergleich
-->hier
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