Website-Marketing

Shop oder nicht Shop?
Wie aber soll der Verkauf dieser „Verlags-Waren“ auf dem eigenen
Server organisiert werden?
Für den Verkauf von Abos und Einzelheften mag ein einfaches
Bestellformular noch ausreichen. Der Buchverkauf aber, mit bebildertem und
anklickbarem Katalog, erfordert bereits einen professionellen Shop mit
Warenkorb, Kreditkartenzahlung und – optimal - einem „Gedächtnis“
zum Wiedererkennen eines Wiederholungskäufers.
Software auswählen
Die Softwareangebote für Online-Shops sind Legion – von kostenlosen
(aber nicht immer mühelos adaptierbaren) Angeboten bis zu den
leistungsfähigen Standards etablierter Anbieter wie Open Shop oder
Intershop in fünfstelligen DM-Größenordnungen.
Die Qual der Wahl nimmt dem Verleger niemand ab. Ein zu „klein“
gewählter Shop kann sich in der dynamischen E-Commerce-Entwicklung sehr
schnell als Fehlinvestition entpuppen. Andererseits sind bei den
begrenzten Angebotsmöglichkeiten der Verlage die großen Shop-Lösungen
leicht überdimensioniert und drücken auf die Deckungsbeiträge.
Gute Übersichten, allerdings nicht auf Verlage gemünzt, gibt es an
verschiedenen Stellen im Internet. Deutsche Beispiele etwa bei ECIN
(hier, auf dem Server Electronic Commerce InfoNet auch sehr viele
Informationen und nützliche Checklisten rund um Shops und E-Commerce
generell) oder Shopanbieter.de
(s. auch Sprungbrett).
Shop in der Shoping-Mall mieten
Wem das zu undurchsichtig und riskant ist, der hat die Alternative „Miet-Shop“
zur Auswahl.
Vor allem, wenn zunächst noch keine klare Vorstellung vom Umfang und
Ablauf der Online-Geschäfte vorhanden ist, kann das Anmieten eines Shops
z.B. als Standplatz auf einer„Shopping-Mall“ durchaus Sinn
machen. (Mietshops bieten fast alle großen „Einkaufszentren“ im
Internet an, aber auch die großen Internet-Dienste wie t-online oder
AOL).
Application Service Provider
Eine Zwischenform kommt ebenfalls immer stärker „in Mode“:
Anwendungs-Plattformen (Application Service Provider, ASP), die
unter anderem auch die kompletten Shop-Leistungen zum Einbinden in die
Verlags-Site anbieten (und oft noch eine Menge Kundenbindungs-Service
drumherum), ohne dass der Verlag die Kosten und die Arbeit mit dem
Betrieb des Shops selbst hat. Alles läuft im Hintergrund auf dem fremden
Server, erscheint aber dem Käufer als verlagseigener Laden unter der
Verlags-Domain.
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