Website-Marketing

Die Verlags-Site als Profit-Center - Welche Produkte?
Mini-Sites - Stände auf dem Branchen-Marktplatz.
Früh in der Marketing-Diskussion um Verlags-Sites tauchte die
Marktplatz-Analogie auf.
Der Verlag schafft die Plattform, die Infrastruktur und das attraktive
Rahmenprogramm für die permanente "virtuelle Messe". Die
"Standplätze" auf diesem Marktplatz werden in unterschiedlicher
Größe und Ausstattung an die "ausstellenden Firmen" vermietet,
die dort ihren Stand nach eigenem Gusto bauen können (natürlich bietet
sich der Verlag auch als kompetenter Standbauer an).
Gedacht wird dabei an kleine "Sites" im Unterverzeichnis des
Verlags-Servers (www.deine-firma.mein-verlag.de oder www.mein-verlag.de/deine-firma),
auf denen die Firma sich und ihre Leistungen angemessen präsentieren
kann, ohne in den eigenen Online-Auftritt investieren zu müssen oder als
Dependence der eigenen Site im firmenneutralen Umfeld (erhöhte
Glaubwürdigkeit).
So richtig ist dieses Konzept allerdings nie aus den Startlöchern
gekommen. Firmen wollen ihre eigene Site und die Vorteile einer
Platzierung auf einem “Marktplatz” sind schwerer zu vermitteln als die
Platzierung eines Banners oder Links auf die eigene Site.
Micro-Sites – die Online-Antwort auf 1/1 4c
Ein Kompromiß ist die sogenannte Micro-Site, als eine Art “ganzseitiger
virtueller Anzeige” immer dann von Firmen eingesetzt, wenn eine
bestimmte Aktion oder eine Teilmarke besonders herausgestellt und beworben
werden soll. Dann reicht das Banner halt nicht mehr aus (auch nicht in den
neuen Formen interaktiver Banner oder sogenannter Nano-Sites -->s. Bannerformen)
Microsites werden allerdings nur selten auf anderen Sites platziert
sondern firmieren in der Regel unter eigener Domain im Internet.
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