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Die Verlags-Site als Profit-Center - Welche Produkte?

Bücher

Bücher, ob traditionell oder „on demand“, sind derzeit (neben Soft- und Hardware) noch die E-Commerce Killer Application
Für die Verlage ist das nicht unbedingt ein Vorteil, weil inzwischen jeder überall Bücher online verkauft. Der Markt wird eng und die verlags- und buchhandelsfremden Giganten haben mit dreistelligen Millionenbeträgen den Konkurrenzkampf eröffnet. Da können zumindest die kleinen und mittleren Verlage nicht mithalten. 
Andererseits, warum sollten sie? Vom Online-Buchhandel profitiert der Verlag so oder so. Ihm kann es im Prinzip gleichgültig sein, wer die Bücher am Markt verkauft.
Und warum sollte sich der Buchkäufer mühsam von Verlags-Site zu Verlags-Site hangeln, wenn er seinen Buchbedarf mit einem einzigen Zugriff bei amazon oder booxtra oder...oder... decken kann. 
Ein eigener Buchshop - lohnt sich das?
Für Buchverlage stellt sich daher die Frage, ob sie für das Linsengericht einer mageren Online-Rendite das Erbteil "Wohlwollen des Buchhandels" verkaufen wollen. 
Allerdings hält sich dieses Wohlwollen bei den Fach- und kleinauflagigen Titeln in Grenzen und der Fach-Verleger fühlt sich als Stiefkind des Buchhandels versucht, auf eigen Faust den Markt zu bearbeiten.
Andererseits muss und wird sich der Buchhandel darauf einstellen, dass Bücher überall dort (bald vermutlich auch noch billiger) online verkauft werden, wo sich "affine" Zielgruppen im Cyberspace treffen. 
Zumindest die Fachverlage aber können mit einem geschickten Schachzug beiden, dem stationären und dem allgemeinen Online-Buchhandel den Schneid abkaufen: 
Die Web-Site eines Fachverlags, wenn sie denn der Rede wert ist, hat ja gerade die Fach- und Branchen-Kompetenz online aufgebaut, die dem Besucher das Vertrauen auch in die Buchempfehlungen dieser Site einflößt. 
Die Themenbuchhandlung im Internet
Dazu muss der Verlag allerdings über den Schatten der eigenen Buchproduktion springen und auch die Fach-Bücher der Konkurrenz zum Thema ins Sortiment aufnehmen und sich so im Internet als die Fach- und Themenbuchhandlung darstellen: Das Fach-Portal mit Fach-Buchshop.
Für Fachzeitschriftenverlage mit garkeinem oder schmalem Buchprogramm ist das natürlich überhaupt kein Problem. 
Damit  findet der Fachbesucher der Verlags-Site einen weiteren wichtigen Service der ihn auf der Site bindet und dazu noch den "Portal"-Anspruch unterstreicht. 
Shop-Software gibt es – für kleine Applikationen sogar kostenlos – für jeden Anspruch und jedes Budget. Die Illusion allerdings, man könne sich einen Shop von der Stange kaufen – plug-and-play! – sollte der Verleger rechtzeitig begraben und einen Programmierer für alle Fälle bereithalten. Das Anmieten eines Shops auf einer großen Handelsplattform (Mall) erspart einigen Aufwand hat dafür aber andere Tücken.

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