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Die Verlags-Site als Profit-Center - Welche Produkte?

Datenbanken als Werbeträger

Verlagsdatenbanken als Werbeträger sind eine Spezialform des Marktplatz-Ansatzes. 
Wo immer die Zielgruppe der Verlags-Site  ihrerseits darauf angewiesen ist, von (breiteren) Kundenzielgruppen gefunden und kontaktiert zu werden, ist ein Online-Branchenführer zur Orientierung wichtig und nützlich:  Die "Gelben Seiten" einer und nur dieser einen Branche. (Beispiele: Fachärzte, Rechtsanwälte, Kosmetikinstitute, Autowerkstätten, .....). 
Da greift der Verlag sein Allerheiligstes an und stellt die Zielgruppen-Datenbanken ins Netz  –  mit regionalen und Volltext-Suchfunktionen, Routenplaner und Infos drumherum. 
Gezieltere Suche in Fach-Datenbanken
Im Gegensatz zu den "großen" Branchenbüchern kann der Verlag für "seine" Branche einen sehr viel spezifischere Zugriff und intelligentere Abfragen organisieren. 
Die Zielgruppen der Zielgruppe (verbreitetes Beispiel: Patienten auf der Such nach Ärzten, Heilpraktikern, Apotheken...) finden nicht nur den gesuchten Lieferanten oder Service, sondern werden in den meisten Fällen auch die Fachinhalte auf der Verlags-Homepage nutzen können und zu schätzen wissen - allerdings mit einigem zusätzlichen Aufwand der Online-Redaktion.
Der Fach-Verlag erschließt sich damit ein völlig neues Zielgruppen-Potential und mutiert so online zum Special-Interest-Verlag. 
Verkauf der "erweiterten" Einträge
Das Entscheidende aber: Jeder Dienstleister, Hersteller, Lieferant etc., dessen Adresse in diesen "Gelben Seiten" recherchierbar und kostenlos präsentiert wird (Vollständigkeit ist hier zwingende Erfolgsvoraussetzung) erhält zusätzlich die Möglichkeit, den Eintrag durch Logo-Einbau, Zusatzinformationen und ähnliches (kostenpflichtig) aufzuwerten oder gegen eine ganz geringe "Miete" eine eigene "Mini-Site", eine standardisierte Präsentationsseite zu gestalten und "hinter" seine Adresse zu legen, zu verlinken und ggf. auch selbst zu pflegen. 
Sofern es sich um Dienstleister handelt, ist für viele Anbieter in diesen Branchen dies überhaupt die einzige Gelegenheit, sich mit seinen Spezialitäten und Leistungen im Internet vorzustellen, weil eine eigene Web-Site und vor allem der Versuch, Besucher auf die Site zu locken, zu aufwendig und teuer würde. 
Was dieses Modell so attraktiv macht (wo es überhaupt anwendbar ist) läßt sich in dem Spruch "Kleinvieh macht auch Mist" fassen. Bei notwendig niedrigsten "Schaltpreisen" und "Herstellkosten" liegt der Profit in der Masse. Mit einigen hundert "Mini-Sites"  zum "Mietpreis" von 10-20,- DM pro Monat und Produktionskosten von 90,- DM pro (standardisierter) Seite wird ein Refinanzierungs-Beitrag geleistet, den Banner oft nicht erreichen. 
In der direkten Verlängerung dieses Modells bieten Verlage hier und da ihren Werbekunden einen “Rundum-Sorglos-ins-Internet”-Service an und begeben sich damit auf das branchenfremde Terrain  der Internet-Service-Provider einerseits und der Online-Agenturen andererseits – die Gefahr, sich dabei zu überheben, liegt auf der Hand.

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