Website-Marketing

Marketing-Instrumente für die E-Commerce Site
Noch Wichtig! Gehört aber nur mittelbar zum Thema
Preise
Die Preisbildung online beruht natürlich auf den gleichen
Kalkulationsgrundlagen wie offline, hat aber einige eigene Aspekte, die
berücksichtigt werden sollten.
- Dort, wo durch den Online-Vertrieb eindeutig Kosten eingespart
werden, erwartet der Kunde gegenüber den "brick-and-mortar"-Shops
einen Preisvorteil. Wenn dieser Vorteil nicht gewährt wird, muss das
durch andere Leistungen rund um das Produkt auf der Web-Site
kompensiert werden. Dabei kann etwa auch die verbreitete
"Schnäppchen-Mentalität" im Netz durch kleine
Sonderaktionen und -Auktionen (per ASP relativ leicht zu
bewerkstelligen) bedient werden.
- In der Regel geht der Käufer online auch davon aus, dass die
Versand/Transportkosten vom Betreiber getragen werden. Während das in
den USA fast durchgängig der Fall ist, hat sich in Deutschland
teilweise die Bindung an einen Mindest-Einkaufsbetrag eingebürgert.
Empirische Untersuchungen über den relativen Erfolg konkurrierender
Web-Site mit unterschiedlichen Strategien an diesem Punkt gibt es
nicht.
- Wenn Versandkosten berechnet werden, muss das selbstverständlich
nicht nur in den AGBs und im allgemeinen Text der Site sondern
explizit in der Warenkorb-Übersicht und in der Bestellung aufgeführt
werden.
- Die Kosten für online-typische (z.B. elektronische Grußkarte
oder persönliches Customizing) oder sonstige (z.B.
Geschenkverpackung) Zusatznutzen lassen sich im Internet kaum je
weitergeben. Sie fallen unter die Rubrik
"Kundenbindungs-Instrumente" und müssen über den
Rationalisierungsvorteil des Netz-Vertriebs "finanziert"
werden..
Software
Es gibt inzwischen eine Fülle von Shop-System-Angeboten, von kostenlos
bis hochpreisig. Die Entscheidung für eine Katalog- und Shop-Software
sollte besonders sorgfältig getroffen werden. Voraussetzung ist die
Zusammenstellung eines "Pflichtenhefts", das alle Fragen (s. oben)
möglichst präzise beantwortet.
Wo das nicht möglich ist - und beim Einstieg in den E-commerce ist
das selten der Fall - , oder wo etwa erste Versuche mit Einbindung von
Warenwirtschaftssystemen und Back-Office-Funktionen von Anfang an geplant
sind, sollte das
- "Anmieten" einer Software,
- die Nutzung eines Application Service Providers (etwa der SAP-Angebote
für Unternehmen, die ohnehin schon mit SAP-Software arbeiten),
- der Einstieg über einen Online-Dienst, E-Commerce-Integrator
(die "Rundum-Sorglos-" Plattformen, die z.B. von T-Online,
Compuserve, Strato
oder Microsoft
als Komplett-Lösungen angeboten werden), oder gar nur
- der Einstieg in eine Shopping Mall (Beispiel: Netzmarkt),
ein Auktions-Haus (z.B. Atrada)
erwogen werden.
Kommentierte Übersichten über vorhandene Shop-Software (allerdings
ohne ausführlichere Besprechung all der anderen
E-commerce-Funktionalitäten wie CRM, Back-Office Integration etc.)
finden sich bei ShopAnbieter,
ECIN.
Nützlich nützt auch ein Gang durch die diversen nationalen und
internationalen Shops. Shop-Führer sind inzwischen Legion, z.B. ShopFinder,
Shop.de, ShoppingService.
Hosting
Wo und auf welchem Server Sie zu welchen Konditionen Ihren Shop einrichten
und "unterstellen", entscheidet in vielen Fällen auch über die
Dienstleistungen, die Sie anbieten können. Bei weitem nicht jeder
Provider (und bei einem Provider nicht jedes Programm) kann alles.
Fragen Sie - mit dem Pflichtenheft in der Hand - alle Leistungen bei
Ihrem Provider ab, damit Sie spräter keine unangenehmen Überraschungen
erleben.
Auch diesem Problem gehen Sie mit dem "Outsourcing" an ASPs
oder einem "Mietshop" aus dem Wege
Seiten mit Provider-Übersichten national und international finden Sie
-->hier
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