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Website-Marketing

Marketing-Instrumente für die E-Commerce Site

Shop - Design und Funktionalität

Natürlich spielt das Design des Produkt-Katalogs und sein intuitiver Gebrauch eine wichtige Rolle beim Erfolg der E-commerce-Site. Die meisten Shop-Systeme bieten Templates mit weitgehenden Anpassungsmöglichkeiten an. Wer es sich allerdings leisten kann, sollte hier der Eigenprogrammierung mit der nahtlosen Einbettung in die Unternehmens CI (Corporate Identity) wohl den Vorzug geben.
Wichtiger aber ist die Funktionalität des Shop:
Funktionalität
Praktisch alle verfügbaren Shop-Systeme, selbst die kostenlosen, verfügen über einige der wichtigsten Funktionalitäten wie Warenkorb und die Möglichkeit, verschiedene Auswahlvorgänge nacheinander auszuführen, zu speichern und dann gesammelt weiterzuverarbeiten.
Für die Akzeptanz des unsicheren Kunden aber ist es außerdem wichtig, dass er zu jeder Zeit 
  • weiß, welche Bedeutung der nächste Klick, zu dem er aufgefordert wird, für ihn hat (er befürchtet ständig, dass er etwas unwiderruflich bestellt, worüber er lieber vorher noch einmal nachgedacht hätte),
  • einen Überblick über seine Produktauswahl behält,
  • die Auswahl und vor allem die Preise sowohl im einzelnen als auch in der Gesamtsumme - mit Mehrwertsteuer, Versandkosten (falls berechnet), etc. - aufrufen kann,
  • vor dem finalen Klick noch einmal um Prüfung der Bestellung gebeten wird.
Bezahlen und Liefern
Die Wahl der richtigen 
  • Garantieleistungen (wichtig für die Vertrauensbildung des - wie gesagt - nervösen Online-Kunden: Rücknahmegarantie ist ebenso wichtig wie sie tödlich sein kann, wenn nicht sorgfältig geplant und gemanaged; Liefergarantie: 48 Stunden, weniger versprechen, mehr einhalten!),
  • Zahlungsweisen (Kreditkarte, ja oder nein? Experimente mit elektronischen Zahlungssystemen wie CyberCash? Gute Erläuterung -->hier?)
  • Bonitätsprüfung, Bankverbindungen,
  • Sicherheitssysteme (SSL, Secure Sockets Layer, und SET - Secure Electronic Transaction -Standard als Mindest-Voraussetzung. Achtung. Nicht alle Browser, s. AOL, unterstützen diese Systeme) und
  • Privacy-Garantien (glaubwürdige Erklärung, dass die Kundendaten nicht weitergegeben werden),
  • Fullfillment-Systeme (eigene Liefer-Logistik, Outsourcing - Lager? Versand? -, Allianz?)
  • Verträge, AGBs, etc.
tragen alle ihr Teil zum Erfolg (oder Misserfolg) bei, können aber hier im Rahmen der Marketing-Überlegungen nicht vertieft werden.
Handicap für den Online-Shop bei Kunden, die noch keine Flatrate haben: Der Zähler läuft mit, je länger der Such-, Auswahl- und Bezahl-Vorgang dauert, desto nervöser wird der Kunde und springt schließlich ab. Einige große Shops sind daher dazu übergegangen, ihren (potentiellen) Kunden das kostenlose Surfen auf ihren Seiten unter einer 0800ter Einwahlnummer anzubieten. (Wie das geht -->hier)
After Sales
Unterschätzt wird gewöhnlich auch der After-Sales-Kontakt.
  • Die Bestätiguns-E-mail.
  • Der Status-Bericht ("...wurde heute ab Lager verschickt...") per E-mail,
  • Die Anfrage, ob der Kunde künftig per E-mail über (Sonder-)Angebote von Produkten aus der gleichen Produkt-Gruppe informiert werden möchte (gleichzeitig mit der Anfrage, welche Produktgruppen denn sonst noch interessieren)
  • Nach längerer Zeit (3 Monate) eine Art "Wissen-Sie-Noch"-Mail mit der Anfrage, ob der Kunde zufrieden war, ob er weitere Wünsche hat und vor allem ein paar wirklich nutzwerten Infos zum Produkt oder zum Markt (hier ist allerdings die Grenze zum Spam dann schon sehr nahe).
Mehr dazu -->hier -->hier und -->hier

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