Übersicht Strategien 
Web-Site als
Marketinginstrument
Web-Site als Profit-Center
Portale
"Fraktale" Marketing-Strategie


Übersicht Online sein
Erfolgsfaktoren
Web-Promotion
Suchmaschinen
20 Tipps
Suchmaschinen-Optimierung


Übersicht Web-Controlling
Marketing-Controlling
Kostenrechnung


Sites zum Thema


 


Im Seminar suchen


Kontakt


eMail


Drucken


Sitemap


Hilfe 


Im Netlexikon suchen

Ihr aktueller Standort:

blättern

Seiten in dieser Rubrik


Weitere Texte


Links zum Thema

Website-Marketing

Der Nutzer am (ans!) Steuer

Bewusst die Chancen des Pull-Mediums ergreifen heißt: Den Nutzer ans Steuer lassen, oder besser: dem Nutzer das Steuer lassen! 
Heisst aber natürlich auch: flexibel auf die Steuerimpulse zu reagieren,  mit allerlei nützlichen Vorschlägen und Angeboten die Steuerausschläge zu beeinflussen und durch geschickte "Strassenführung" vorsichtig in die Steuerung eingreifen. Betonung auf "vorsichtig"!
Das betrifft 
  • natürlich die Wahl der Inhalte ("Was könnten Besucher von einer Site aus unserem Verlag/unserem Unternehmen erwarten"?) aber auch das 
  • Server Layout und das Design ("Wie benutzt der Besucher vermutlich unsere Site und wie kommt er auf Anhieb, ohne Umweg und Verzögerung, zu den von ihm gesuchten Informationen?") und schließlich
  • die Site-Promotion ("Wie, unter welchen Stichworten, auf welchen  Wegen wird unsere Site am direktesten vom Nutzer gefunden"). 
Der Hyperlink als Fluchtpunkt
Vor allem in 
  • der Tiefensstaffelung von verlinkten Informationen (vom Teaser-Text bis hinunter zur technischen Dokumentation), in 
  • der ständigen Verfügbarkeit anklickbarer Hilfen und Zusatzinformationen und im 
  • immer präsenten Angebot von Alternativen ("Wenn Ihnen das nicht passt, wie wär`s dann hiermit") 
liegen die Stärken des Hypermediums Internet für den Web-Marketer. 
Der Nutzer steht immer, ob wir das wollen oder nicht, im Schnittpunkt vieler Informationslinien und entscheidet sich mit jedem Klick neu, welcher Linie er folgen will.
Jeder Site-Betreiber hat die Chance, diese Eigenart des Internet für sich zu nutzen (Nach dem Hase-und-Igel-Prinzip: Egal wo der Nutzer hinklickt "Ik bin all do!"), statt sich über diesen Zustand zu beklagen (mehr dazu -->hier).
Und auch wenn wir dem Besucher mit einem interessanten Link-Tipp von unserer Site weg und auf eine interessante Reise durch den Cyberspace geschickt haben, ist das kein Grund zu verzagen. Wenn wir es richtig gemacht haben, kommt er (immer) wieder.
Die 
  • unmittelbare Nähe ("ein Klick entfernt") alternativer Konkurrenz-Angebote, die 
  • direkte Verfügbarkeit von Produkt- und Preisinformationen und die
  • schwache Markenbindung im Netz 
zwingen die Anbieter von Informationen, Produkten oder Dienstleistungen dazu, dem Nutzer das Auffinden von, die Beschäftigung mit und die Reaktion auf diese Angebote so einfach und angenehm wie möglich zu machen.
Besucher-Impulse ermutigen
In der AIDA- (Attention, Interest, Desire, Action) Kette hat der Online-Marketer, anders als sein Kollege offline, auf das erste (attention) Glied so gut wie keinen, auf das zweite (interest) nur einen begrenzten Einfluss.
Es zählt nicht, was Fach- und Marketingleute denken, dass der Nutzer denkt und tut, sondern nur, durch ständiges Testen und Beobachten (z.B. per Logfiles), die Feststellung, was er wirklich tut - und da steckt das Web immer noch voller Überraschungen.
Das Beobachten des Nutzerverhaltens (User Tracking) ist aber nur ein Aspekt. Der Einbau von Response-Möglichkeiten auf der Site selbst oder auf anderen Kommunikationskanälen wie dem E-mail (mehr-->hier) dient nicht nur dem Sammeln von Daten und der Konstruktion von Nutzer-Profilen sondern ganz wesentlich auch der Angebots-Steuerung und Feinjustierung.
Markforschung, Interaktion und Korrekturen "on the fly"
Dieser wichtige Effekt der Interaktion mit dem Nutzer wird meistens übersehen:  Die Web-Site als permanente Marktforschung. 
Gerade weil das Online-Medium so “flüchtig”, jederzeit sofort veränderbar 
ist und weil die Reaktionen der Nutzer auf Veränderungen und neue 
Angebote sofort und permanent beobachtet und gemessen werden 
können, kann das Unternehmen zum einen neue Ideen zur Verbesserung der Site austesten, zum anderen aber auch die Reaktionen auf Informations- und Dienstleistungsangebote insgesamt prüfen, bevor z.B. in neue Produkte investiert werden muss.
Dabei bietet das Internet die Möglichkeit, nicht nur die Bewegungen der Besucher genau zu verfolgen sondern auch die direkten Verständigungsmöglichkeiten mit dem Nutzer einzusetzen, um ihn in diese  Revisionsarbeiten mit einzubeziehen: 
Marktforschung und Kundenbindung in einem.

© lb medien 2001 - 2015
http://www.e-publishing.de