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Website-Marketing

Liefern statt versprechen

Das Nutzenversprechen der traditonellen Werbung reicht im Internet nicht! Hier muß Nutzen demonstriert und zum Teil auch aktuell geliefert werden. 
Die Internet-Kultur ist traditionell eine "Verschenk"- und Tausch-Kultur. "Kostenlos" ist das Online-Mantra.
Das macht das Internet zu einem so schwierigen Terrain gerade auch für Verlage und deren Produkt: Content.  Während andere den Content als Marketing-Instrument einsetzen und „verschenken“ können, lebt der Verlag ja gerade vom Content-Verkauf (s.u.). 
"Kostenlos" und trotzdem "verkauft"
Aber der Gegensatz von kostenlosem Liefern einerseits und Verkaufen 
andererseits ist schon  im „realen Leben“ kein Null-Summen-Spiel. Der 
bequeme Sessel zum Schmökern in einer Buchhandlung ist ja primär ein 
Verkaufs-Instrument, der Besucher liest sich hungrig und nicht satt. 
Die Natur des Internet stützt diesen „Teaser-Effekt“ noch einmal zusätzlich: 
Kein Mensch liest lange online und der Computer ist das mit Abstand 
unbequemste Lese-Umfeld überhaupt. Das Ausdrucken von Texten und 
Bildern ist nicht nur mühselig, es lohnt sich in den meisten Fällen auch 
nicht.
Der Verleger kann also selbst ganze Bücher im Volltext frei zugänglich 
online stellen – und doch noch ein Geschäft machen.  Allerdings erzielt er 
den gleichen Effekt auch mit etwas weniger Aufwand, wenn er nur einige 
wichtige (und nutzwerte!!) Passagen seiner Printwerke auf seiner Web-Site „ausstellt“ – wenn irgend möglich mit Netz-typischen Add-Ons, wie
  • Hyperlinks aus dem Text, 
  • relevante Sprungmarken, Kommentar- Möglichkeiten
  • Talk-Back-Buttons etc.
Was für den Verlag gilt, gilt in gleicher Weise bei Unternehmen mit "Internet-affinen" Produkten wie Software, Spiele, CDs etc...
Ersatz-Dienstleistungen
Wo  Lieferung oder Teaser virtuell nicht möglich sind, muss sich der Anbieter im Internet mit Ersatzleistungen behelfen: Dem 
  • Demo-"Film" als Flash-Sequenz,
  • Virtualisierung realer Produkte (die virtuelle Probefahrt im 3D-Auto) oder
  • kostenlose, unterhaltende bzw. nutzwerte Zusatzdienste zu angebotenen Produkten und Leistungen.
Im Business-to-Business-Bereich sind das häufig wieder Informationsleistungen (Marktdaten, Produkt-, Patent-,  Adress-Datenbanken, Anwender-tipps etc.) die für den potentiellen Kunden einen geldwerten Vorteil darstellen und dabei gleichzeitig als Appetizer, Kompetenzausweis, "Site-Kleber" (Stickiness) und Kundendienst dienen können.

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