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Website-Marketing

Global + Lokal = Glokal - Internationalisierungs-Strategien

Für Verlage ist die Vermarktung ihrer Produkte (von Lizenzen einmal abgesehen) in Ländern außerhalb des deutschen Sprachraums eher die Ausnahme, aber schon kleine Technologiefirmen z.B. finden ihre Märkte in Gesamteuropa, USA oder gar weltweit.
Dem scheint die Natur des WeltWeitenWeb entgegenzukommen. Von einem Punkt der Erde läßt sich  jeder andere scheinbar mühlos und kostenarm erreichen.
Leider stimmt das so nicht. Die Globalisierungserfolge etwa von Yahoo! oder Amazon verstellen den Blick für die Probleme einer globalen Online-Strategie. Denn auch und vielleicht vor allem im Internet heißt erfolgreiches "globalizing" vor allem radikales "localizing".
Die lokale Sprachversion
Das fängt natürlich mit der Sprachversion der Web-Site für die ausländischen Märkte an. Die Vorstellung, eine englische Version sei genug, erweist sich schnell als unzureichend. Jeder Kernmarkt muss in seiner eigenen Sprache angezielt werden.
Nur noch ca. 40 Prozent der Internet-Nutzer sind englisch-sprachig - mit abnehmender Tendenz (aktuelle Statistiken unter Global Reach)
Die lokale Domain
Auch die .com-Domain reicht für die meisten Zwecke nicht aus. Lokale Domains, wenn auch wieder nur für die Kernmärkte, sind zwingend geboten, vor allem natürlich im Business-to-Consumer Bereich. Die Beschaffung dieser Domains muß in vielen Fällen zwingend über einen lokalen Provider geschehen. (Verschiedene Provider-Listen weltweit sind
- natürlich - im Internet zu finden, z. B. TheList von Internet.com)
Das lokale Design
Es hat sich auch bei großen Online-Unternehmen gezeigt, dass es nicht
ausreicht, nur die Texte zu übersetzen, Design und Bildmaterial aber einfach zu übernehmen. Auch wenn das Internet als "Kopf-Medium" vielleicht weniger anfällig für emotionale Ansprachen ist, ist die Anpassung an lokale/nationale Seh- und Rezeptionsweisen doch Erfolgsvoraussetzung.
Tatsächlich hat die 1-zu-1 Übernahme von Web-Designs in fremden Kulturen zu den kuriosesten - und gelegentlich vernichtenden - Mißverständnissen geführt.
Die lokale Agentur
Der Einsatz einer lokalen Agentur erscheint daher auch hier ratsam. Da beisst sich dann leider oft die Katze in den Schwanz: Woher die richtige Agentur finden und deren Qualitäten beurteilen? In Grenzen hilfreich sind hier die spezialisierten "Localisation"-Agenturen, wie etwa Global Reach (auch mit deutscher Site. Hier auch Localisation-Checklisten, internationale Statistiken, Firmendatenbanken etc.), die von der Strategiefindung bis zum Web-Design bei der Anpassung an internationale Märkte behilflich sind.
Das lokale Online-Call-Center
Der Dialog mit dem (potentiellen) Kunden, die viel beschworene Stärke des Online-Marketing, in diesen Märkten stellt erhebliche zusätzliche Anforderungen. Je direkter der Draht zum User, desto zwingender die lokale Anpassung auf der Unternehmensseite. Ein E-mail-Feedback in chinesisch sollte nur dann angeboten werden, wenn am anderen Ende auch ein chinesisch sprechender Mitarbeiter die Mail umgehend(!!) beantworten kann. Ein Call-Back-Button auf einer japanischen Tochter-Site, der auf der anderen Seite auf eine beharrlich deutsch parlierende Sekretärin trifft, ist eher konterproduktiv.
Facit: Think global, act local

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