Übersicht Strategien 
Web-Site als
Marketinginstrument
Web-Site als Profit-Center
Portale
"Fraktale" Marketing-Strategie


Übersicht Online sein
Erfolgsfaktoren
Web-Promotion
Suchmaschinen
20 Tipps
Suchmaschinen-Optimierung


Übersicht Web-Controlling
Marketing-Controlling
Kostenrechnung


Sites zum Thema


 


Im Seminar suchen


Kontakt


eMail


Drucken


Sitemap


Hilfe 


Im Netlexikon suchen

Ihr aktueller Standort:

blättern

Seiten in dieser Rubrik


Weitere Texte


Links zum Thema

Website-Marketing

Werbung, Direkt- und Dialogmarketing in einem Medium

Die Unternehmens-Site als Marketing-Instrument hat all das zu berücksichtigen, was auch für den bloßen Firmen-Prospekt im Internet gilt. - Aber dann geht`s erst richtig los:
Besucher finden, binden, überzeugen, zum Kauf bewegen. 
Wer die Chancen der Online-Techniken nutzt, hat mit der Unternehmens-Site 
  • ein Medium für die "klassische" Werbung 
  • ein Direkt-Marketing- und Dialog-Medium und gleichzeitig 
  • ein Marktforschungs-Instrument
zur Hand.
Klassisch
Hier reicht die Palette von
  • Banner, Button oder Micro-Site - am ehesten der klassischen Werbung verwandt, und doch nicht gleich - über die 
  • wechselseitig- partnerschaftliche Verweise im Linktausch, 
  • den faszinierenden Response- und Involvement-Elementen, die sich in die Online-Präsentation einbauen lassen (das schlichte Mail-Formlar, der Call-Back- und "Live-Call"-Button, die Nutzer-Befragung, Abstimmungen, Auktionen, intelligentes Cross-Selling) bis zum 
  • E-mail-Dialog und dem personalisierten, den individuellen Interessen der Empfänger angepassten Newsletter...

Direkt- und Dialog-Marketing
Das Einbinden des Nutzers ist einfacher und direkter als bei den meisten anderen Medien und sehr viel weniger "aggressiv". 
Der Nutzer steuert den Prozeß jederzeit selbst (und wo versucht wird, dieses Verhältnis umzukehren, etwa beim Email-Spam, dem Zusenden ungewollter Mails, läuft der Versender Gefahr, direkt vom Nutzer abgestraft zu werden, mehr dazu -->hier)
Es sind vor allem diese kundenfreundlichen Züge des Internet, die die Marketer in den Unternehmen und die Werbeagenturen - nachdem sie das Netz endlich für sich entdeckt hatten - zu erstaulichen semantischen Höhenflügen inspirierten. 
Einige der gängigen Buzz-Words haben zumindest eine Art appelativen Nutzen, wie etwa das inzwischen flächendeckend verbreitete Customer Relations Management (CRM). Aber auch hier ist deutlich mehr Rauch als Feuer. 
Marktforschung
Im Pull-Medium Internet hinterläßt der Nutzer mehr Spuren und ist sehr viel häufiger bereit, da er ja "freiwillig", fast "unaufgefordert" und immer "selbststeuernd" zu uns kommt, auch mehr von sich selbst preiszugeben, als in jedem anderen Medium.
Da muss also "nur" noch das Spurenlesen, Sammeln, Speichern, Ordnen und Nutzen der Daten organisiert, der Einsatz vorhandener Technologien gelernt werden, um den User und (potentiellen) Kunden auf den Fersen zu bleiben.
It`s cool man ... aber Vorsicht!
Allerding: Das rituelle Aufzählen der interaktiven Potenzen und der Individualisierungsmöglichkeiten des Internet allein bewirkt leider noch garnichts. 
Auch im Internet ist "Kundendienst" immer noch so zeitraubend, anstrengend und teuer und die Entschlossenheit der Firmen und Agenturen, sich Online mit realistischer Konsequenz zu engagieren, noch so unstet, dass die durch Buzzwords und Seminar-Talk hochgepuschten Erwartungen sehr schnell in Enttäuschung umschlagen - zum Nachteil aller. 
Think big - start small!
Für die KMUs und fast alle Verlage muss daher in der gegenwärtigen, überaufgeregten Online-Marketing-Diskussion die erste Frage immer lauten:
Darf`s nicht ein bisschen weniger sein
Aber bereits auf der Ebene des schlicht Handwerklichen bietet das Internet eine faszinierende Fülle von spezifischen Marketing-Möglichkeiten auch in den Budget- und Know-How-Grenzen kleinerer und mittlerer Unternehmen. 
Allerdings sollte bei Planung und Budgetierung die weitverbreitete Folklore vom wundersam billigen (kostenlosen?) Marketing-Instrument Internet mit atemberaubenden Reichweiten und nie dagewesenen Tranformationsraten
("vom Surfer zum Kunden in drei Mausklicks") - von Web-Agenturen mit Liebe und Inkompetenz gehätschelt - von vornherein in das Reich der Fabel verwiesen werden. 
Die fertige Web-Site ist der Anfang
Wer im Internet Marketing betreiben und/oder Geld verdienen will, kann das zwar durchaus in kleinen Schritten tun, aber jeder dieser Schritte muss "nachgehalten" werden: Die fertige Web-Site ist der Anfang, nicht der Höhepunkt oder gar das Resultat des Online-Abenteuers.

© lb medien 2001 - 2015
http://www.e-publishing.de