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Website-Marketing

Cross- und Co-Marketing/Co-Branding

Die "Hyperlink-Struktur" des Internet, die Möglichkeit alles direkt mit allem zu verknüpfen, und die individualisierte Ansprache aufgrund von Nutzerprofilen ermöglicht Formen von Cross- und Co-Marketing, die offline 
in dieser Form kaum denkbar sind. 
So etwa die Möglichkeit,
  • einen Besucher, der Interesse für eine Information oder ein Produkt gezeigt (oder es gekauft) hat, direkt auf ein anderes, verbundenes Angebot weiterzuleiten (Cross Selling),
  • fremde, thematisch passende, Angebote in die eigene Site zu integrieren und dort Verkäufe (gegen Provision) zu vermitteln (z.B. durch Partnerschaftsprogramme, von amazon.com mit fast 450.000 Partnern im Buchgeschäft online populär gemacht),
  • Angebots-Pakete aus verbundenen Produkten und Dienstleistungen verschiedener Anbieter (z.B. eine Zeitschriften-Abo plus Zugang zu einer kostenpflichtigen Online-Datenbank plus Hard- und Software für den Online-Zugang, plus...) zu schnüren und off- wie online gemeinsam zu vertreiben (Co-Marketing).
  • Der Netz-Charakter des Internet und seine darauf beruhende typische Kommunikationsstruktur haben auch eine eigentümliche Form des Marketing hervorgebracht, die bisher kaum genutzt und regelmäßig unterschätzt wird: Das sogenannte "Viral-Marketing". Eine Nachricht an der richtigen Stelle im Netz platziert verbreitet und multipliziert sich von Netz-Knoten zu Netz-Knoten in ungeahnter Geschwindigkeit. (Mehr dazu -->hier)
Co-Branding
Im Gegensatz zum Co-Marketing geht es beim Co-Branding im Internet entweder um
  • den Aufbau einer gemeinsamen Marke zweier oder mehrerer Firmen über eine Web-Site, oder
  • die gemeinsame Pflege verschiedener aber eng verbundener Marken verschiederner Unternehmen auf einer Web-Site oder Micro-Site, oder
  • die Penetration einer neuen Marke auf dem Rücken einer etablierten Marke auf deren Web-Site.
Die Grenzen sind fließend.
Gemeinsame Gründung und Promotion einer werbefinanzierten Portal-Site "birds.net" zum Thema Vogelhaltung durch einen Vogel-Fachverlag und den Verband der Vogelliebhaber, ohne dass die beiden Partner dabei in Erscheinung treten, träfe in etwa den ersten Fall.
Der gemeinsame Betrieb einer Web-Site "zu-fuss.de" durch eine Schuhfirma mit der Absicht einen neuen Wanderschuh im Markt zu platzieren und eines kartographischen Verlags, der sein Wanderkarten-Programm online unterstützen will, wäre ein Muster für die zweite Kategorie.
Während sich das Huckepack-Marketing im dritten Punkt am besten an den zahlreichen "strategischen Allianzen" von Start-Ups wie Dooyoo, WetterNews, Ciao mit den großen Portalen wie Yahoo!, Web.de oder Excite demonstrieren läßt. 
Das macht immer dann Sinn, wenn
  • die Besetzung eines attraktiven Online-Marktsegments  durch eine Marke für ein Unternehmen allein nicht zu finanzieren ist,
  • zwei oder mehrere Marken in einem Markt (horizontal) oder einer Branche (vertikal) sich online wechelseitig ergänzen und stützen können (Poolen von Content, Know-How und Promotion),
  • zwei oder mehrere Marken sich wechselseitig ihre jeweiligen Defizite per Tausch ausgleichen können (z.B. Content für das Portal gegen Reichweite und Traffic für den Start-Up)

Mehr dazu -->hier

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