Website-Marketing

Offline Direkt- und Dialog-Marketing als Website-Promotion
Das Offline Direkt-Marketing hat neben den üblichen DM-Routinen ein
paar spezifische Formen entwickelt.
Wie auch die Anzeigen-Werbung für den Online-Auftritt kommen sie mit
minimalem Platz, minimalem Aufwand und daher minimalen Kosten aus.
Ein Beispiel: Die sogenannten Web-Cards, die sich im wesentlichen auf
Screen-Shots plus Kurzkommentar beschränken. Es genügt, den potentiellen
Nutzer neugierig zu machen. Den Rest besorgt dann die Web-Site selbst und
der Weg vom Postkasten zum Computer ist allemal kürzer als der Weg zum
Postamt.
Dagegen spielt das Telemarketing für die Web-Promotion
keine Rolle, es sei denn als "Anhang" zu Kampagnen etwa für
Software, für Messeteilnahmen etc. Die Kosten pro Besucher wären
exorbitant und Untersuchungen über die Konversions-Raten bei solcherart
geworbenen Besuchern liegen nicht vor (s. auch Intermedia-Vergleich).
Generell dürfte und sollte (!!) die Web-Promotion in den
meisten Fällen per "Huckepack-Transport" bei allen
Direkt-Marketing-Aktionen im Offline-Bereich mitfahren.
Dabei kann vor allem dem E-mail als zusätzlichem
Response-Medium und alternativem Angebot zur Karte eine immer wichtigere
Funktion zukommen.
Auch der Hinweis etwa auf andere interaktive Angebote im
Internet rund um das beworbene Produkt (Kunden-Forum, E-mail Hotline,
Expertenrat) kann als eine art "Rücklauf-Verstärker"
eingebunden werden.
Off- und Online greifen hier wie sonst nirgends nahtlos
ineinander. Dass DM-Agenturen diese Vermischung häufig nicht gern sehen,
weil damit die Erfolgskontrolle erschwert und die Legitimation beim Kunden
untergraben werden könnte, sollte durch eine klare gemeinsame Strategie
von vornherein ausgeschlossen werden.
© lb medien 2001
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