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Website-Marketing

Web-Marketing und Web-Promotion

(Schauen Sie auch in das Tutorial zur "Suchmaschinen-Optimierung mit kostenlosen Online-Tools", ein wesentlicher Bestandteil der Web-Promotion)
Web-Promotion ist nicht gleich Web-Marketing – nur bei der reinen Online-Marke fällt beides zusammen. Während Web-Marketing den Einsatz der Internet-Site für die Kommunikation und die Pflege (inclusive Verkauf) der Verlags- oder Unternehmens-Marken bezeichnet, ist Web-Promotion die Verbreitung (off- und online) der Internet-Site selbst bei den ausgewählten Zielgruppen, ist also die Voraussetzung für gelungenes Web-Marketing.
Müßig der unter Online-Marketers ad nauseam geführte Streit um "Branding vs. Selling" - zielen die Online-Marketing Instrumente primär auf die Markenpflege (selten: Markenbildung) oder bemisst sich ihr Erfolg ausschließlich am online generierten Um- und Absatz?
Die Antwort ist ohnehin immer: Beides. 
Die jeweiligen Schwerpunkte und damit die Wahl der Instrumente sind strategische Einzelentscheidungen, die kaum Verallgemeinerungen zulassen. Der richtige Einsatz der Instrumente für den gewählten Zweck aber ist das Metier des Online-Marketers.
Web-Promotion - Mehr wäre besser
Es gibt die Faustregel, dass 50 Prozent des Online-Budgets für die Promotion der Web-Site zur Verfügung stehen sollte. Aber selbst in den USA, woher diese Formel stammt, wird die Marke weit verfehlt.
Eine Umfrage bei mittelständischen und größeren US-Firmen mit E-Commerce-Sites ergab durchschnittliche Promotion-Budgets von 400.000 Dollar/Jahr. Die Erwartungen für 2000 lauten auf 26 Milliarden DM Web-Promotions-Budgets, davon  etwa ein Drittel für Online-Promotion, der Rest vor allem für die personalintensive Pflege der Web-Site selbst – . Anders ausgedrückt: Die Online-Promotionbudgets der untersuchten Firmen machten im Schnitt etwas 10 Prozent vom Wert der Online-Veräufe aus, wobei die erfolgreichen E-commerce-Sites im Schnitt deutlich mehr, die erfolglosen deutlich weniger Geld für die Online-Promotion ausgaben (ActiveMedia Research 7/2000 und 10/2000).
In Deutschland kommen die kommerziellen Sites bestenfalls auf 5 Prozent im Durchschnitt – Verlagssites eher weniger.
Promotion rechnet sich auch für Marketing-Sites 
Nun gilt diese Regel sicher nur für E-Commerce Auftritte und je weniger auf der Site direkt verkauft (Shop) wird desto weniger zwingend wird die Notwendigkeit der Web-Promotion empfunden. Vergessen wird dabei leicht, dass ja auch der Erfolg einer Site als reines Marketing-Instrument wesentlich davon abhängt, ob die Site im Netz-Chaos von möglichst vielen und von möglichst den richtigen Leuten gefunden wird. Die Optimierung der Kontakte, bei traditionellen Werbemedien per Media-Planung zum Teil ja auch mit hohem Aufwand geleistet, geschieht hier in einem noch  viel komplexeren Prozeß aus Recherche, Planung und Plazierung. 
Abgerechnet wird nach Kosten pro Besucher oder gar pro Besucher-Reaktion und da kann sich dann schnell jeder bei der Web-Promotion eingesparte Euro als kostspielige Verschwendung erweisen (s. auch Web-Controlling).
Geld wird auch in der klassischen Werbung reichlich verschwendet, wenn häufig die Anzeige kreativ und lustvoll entworfen und designed wird, dann aber die Platzierung bei den Werbeträgern oft dem Zufall, dem Bauchgefühl oder den guten Beziehungen überlassen bleibt. 
Im Web-Marketing steigert sich diese Verschwendungssucht vieler Verleger/Unternehmer zur Ansicht, die Produktion der Web-Site habe nun genug gekostet, da müsse jetzt nicht auch noch Geld für die Promotion ausgegeben werden. Vergleichbar nur mit einer teuer entworfenen und produzierten Anzeige, die nirgendwo geschaltet wird, einem Verlagsprospekt, der über Jahre unberührt in den Kellerräumen lagert.
Die Web-Promotions-Tool-Box
Für andere  Site-Besitzer,  die immerhin einsehen, dass ihr Angebot im Netz bekannt gemacht werden muss, reduziert sich Web-Promotion auf “Suchmaschinen-Anmeldung” – ein fataler Irrtum.
Eine Momentaufnahme der Nutzung von Instrumenten für die Web-Promotion liefert eine US-Studie der Association for Interactive Marketing (AIM) 2002:

Im Folgenden also eine - immer nach dem Einzelfall ergänzungsbedürftige - Checkliste der wichtigsten Web-Promotions-Instrumente.
Namen sind nicht Schall und Rauch
Domain- und URL-Namen helfen promoten

Noch einmal: Qualität
Ohne inhaltliche Qualität ist alles nichts

Schlüsselwörter
Die Behandlung von Keywords (im Details s. das Suchmaschinen-Tutorial)

Kein Verlagspapier ohne Ihre Online-Adresse
Kleinigkeiten, die gelegentlich vergessen werden.

Allianz mit dem Online-Virus
Viral-Marketing: Was ist das und wie geht das (s. auch im E-mail-tutorial)

Email! Email! Über alles!
Hier können Sie in das umfangreiche E-mail-Tutorial einsteigen

Online-Direktmarketing
Ein paar Notizen über E-mail hinaus

Suchmaschinen, Kataloge, Online-Führer, Linklisten
Hier finden Sie den Einstieg in das umfangreiche Suchmaschinen-Tutorial in drei Teilen.

Datenbanken
Vernachlässigt und doch (vor allem für business-to-business) so wichtig!

Best-Of-Listen und Awards
Nun ja....

Externe Links - Linktausch
So nutzt man das Inter-Netz (viel mehr dazu auch im Suchmaschinen-Tutorial)

Banner-Werbung
Der geliebte und gehasste Online-Broterwerb - kleines Tutorial

Sonder-Werbeformen online
Erklärt sich selbst
Offline (Print) für Online und Offline Direkt-Marketing
Webpromotion crossmedial

Eigen-Werbung
dito

Online-PR
Kleines Tutorial zu einem für die Webpromotion wichtigen Spezialaspekt der PR

Below the Line - Online-Events, Gewinnspiele ...
...und was man sonst noch alles tun kann.

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