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Umleitungen für Frames und Pop-Ups

Die meisten Suchmaschinen kommen an die Inhaltsseiten in den Framesets nicht heran und können sich daher auch nicht an den Links entlang zu den einzelnen Inhalts-Seiten "durchhangeln".
Dieses Problem ist noch vergleichsweise einfach zu lösen: 
  • Ein beschreibender Text inclusive Links auf die Inhaltsseiten im sogenannten <noframes> Bereich. 

    <noframes>
    <body>

    </body>
    </noframes>

    In diesem <body> Bereich können Sie im Prinzip die gleichen Texte und Links unterbringen wie auf einer "normalen" Seite.
  • Zusätzlich sollten Sie jedes Frameset mit einem "Title" ausstatten:
    Beispiel:
    <FRAMESET ROWS="100,*">
    <FRAME SRC="navigation.html" TITLE="Navigation plus Keyword">
    <FRAME SRC="content.html" TITLE="Keyword Phrase zur Beschreibung der Inhaltsseite">
    </FRAMESET> 

  • Sollte das noch nicht ausreichen, können auch zusätzliche Seitenbeschreibungen eingefügt werden:
    <FRAMESET ROWS="100,*"> 
    <FRAME SRC="navigation.html" TITLE="Navigation plus Keyword" LONGDESC="Beschreibungs.txt"> 
    <FRAME SRC="content.html" TITLE="Keyword Phrase zur Beschreibung der Inhaltsseite" LONGDESC="langer Beschreibungs.txt">
    </FRAMESET> 

  • Die sogenannten "Brückenseiten" (Doorway-, Pointer-, Entry-Pages). Das sind statische, Frame-lose HTML-Seiten, die eigens für die Suchmaschinen "komponiert", auf einzelne Suchbegriffe "optimiert" und - im Extremfall - auf die Ranking-Kriterien einzelner Suchmaschinen zugeschnitten und dann als "Allzweckwaffe" im Kampf um die vorderen Plätze eingesetzt werden. Der Rummel um dieses Instrument ist wieder etwas abgeflaut, nachdem der Mißbrauch der Doorways Suchmaschinen zu Abwehrmaßnahmen gezwungen hatte. Schon vor längerer Zeit wurde die Praxis durchkreuzt , jede Menge Brückenseiten mit kumulierten Keywords durch ein schnelles <Redirect> dem Auge des Users zu entziehen. Inzwischen entdecken die Suchmaschinen der neuen "Generation" alle Seiten gleichen oder auch nur fast gleichen Inhalts durch Text- und Bedeutungsabgleich und nehmen diese Seiten erst garnicht mehr auf. 
  • Eine Crawler Page, i.e. eine Brückenseite der besonderen Art: Hier werden lediglich die Links auf alle (oder die wichtigsten Rubriken-)Seiten auf einer HTML-Seite zusammengefasst und diese Seite wird bei den Suchmaschinen angemeldet (mehr dazu -->hier).
Die Inhaltsseiten, auf die aus dem Noframes-Bereich oder aus den Brückenseiten verwiesen wird, sind dann allerdings selbst oft Sackgassen ohne die Navigationsleisten in den Frames. Der Besucher, der per Suchmaschine auf diese Seiten kommt, findet den Weg zur Homepage oder anderen Seiten nicht. 
Die einfachste Möglichkeit hier ist das Einfügen eines kleinen Javascript in den Header jeder Inhaltsseite, das mit der Inhaltsseite automatisch den Navigationsframe mit aufruft.
Das sollte etwa so aussehen:
<script language="JavaScript"><!--
function check() {
if (this == top) {
this.location.href = "frame.html";
}
}
//--></script>

und der body-tag sollte so in etwa aussehen:

<body onload='check();'>
Verstecken von Brückenseiten
Da die Doorway- und Crawler-Pages nicht für den Suchenden sondern nur für die Suchmaschinen gedacht sind, werden sie möglichst vor dem Besucher "versteckt" durch
  • ein "Redirect", den blitzschnellen Weiterverweis, auf die eigentliche Zielseite - dieser Methode haben die meisten Suchmaschinen inzwischen einen Riegel vorgeschoben, indem sie Seiten die sofort (drei Sekunden) weitergeleitet werden, nicht mehr indizieren !! -
  • den Befehl "noindex", dann wird die Seite zwar nicht indiziert, die Robots folgen aber den Links auf der Seite - allerdings geht dann der Vorteil eines optimalen Ranking durch die suchmaschinen-optimierte Gestaltung der Seite auf ein Keyword oder eine Such-Phrase hin verloren,
  • Vermeiden von Links auf die Brückenseite (es gibt nur Links von dieser Seite).
Die Alternative: Auch die Doorway Pages so texten und gestalten, dass sie den Besuchern tatsächlich als Eingangsseiten dienen können (und dann vielleicht sogar aufgrund der erzwungenen Konzentration auf das Wichtigste besser "funktionieren" als die aufwendig gestylte Homepage).
Sackgassen "Pop-Ups"
Die ersten Suchmaschinen haben inzwischen angekündigt - Google zuerst - nun auch Pop-Ups zu indizieren bzw. den Links aus den Pop-Ups zu folgen.
Damit ergibt sich im Prinzip das gleiche Problem wie bei den Inhaltsseiten innerhalb der Frames: Wenn auf dem Desktop des Users nur das Pop-Up erscheint, sind die User oft in der Sackgasse gefangen, weil es aus den Pop-Ups keine Rückverlinkung auf die Website selbst gibt. Normalerweise ist das ja auch nicht nötig, da das Pop-Up immer aus einer Seite der Website aufgerufen wird und damit beide zusammen auf dem Desktop des Users erscheinen.
Das ändert sich jetzt mit der Indizierung der Pop-Ups durch die Suchmaschinen. Wenn diese auf einen Pop-Up verweisen und er Suchende klickt, erscheint das isolierte Pop-Up-Fenster.
Lösung: Mindestens einen Link auf die Homepage und/oder die Ausgangsseite sollte der User (und der Spider!!) auf dem Pop-Up für den "Rückweg" finden. Hilft dem User, hilft der Website und hilft der Suchmaschine, die sich umgehend mit einem winzigen Ranking-Pünktchen für diesen Servide bedadnkt.

© lb medien 2004
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