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Website-Marketing

"Seiteneingänge"

Häufig verfügt ein Unternehmen oder Verlag über mehr als ein Produkt/ eine Produktfamilie, agiert in mehreren Märkten und hat - mit demselben oder unterschiedlichen Produkten - ganz verschieden Zielgruppen anzusprechen. 
Dies alles unter dem Dach der einen Web-Site http://www.meine-firma.de unterzubringen und dabei für jeden der so unterschiedlich interessierten Besucher ein je eigenes "Markenerlebnis" zu "inszenieren", ist praktisch unmöglich. Der Online-Auftritt wird daher oft genug verkürzt auf das Zelebrieren der Corporate Identity plus Produktkatalog.
Viele Web-Sites statt einer
Die naheliegende Lösung: Eine Firmen-Web-Site und zusätzlich je eine separate Web-Site für jede Produktfamilie und jede Zielgruppe.
Die Vorteile für die Web-Promotion generell und die Suchmaschinen-Optimierung im besonderen wären enorm:
  • Sämtliche Promotions-Instrumente könnten auf jeweils ein Thema und eine Zielgruppe konzentriert werden,
  • an die Suchmaschinen könnten die relevanten Keyword in der Domain, auf der eigenen Index-Seite etc., i.e. verfüttert werden, überall dort, wo Ranking-Punkte zu holen sind, vor allem aber
  • die neuen Suchmaschinen-Typen, die eine Site nach Themen, Kontexten und "Bedeutung" werten, werden nicht durch eine fülle von Themen und Begriffen in unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen und Feldern "verwirrt", die thematische Konzentration wird nicht verwässert und die Site hat so eine weit bessere Chance zum "Kernbestand" der Suchmaschinen-Indices zu zählen und damit bei den relevanten Suchbegriffen ganz oben in den Ergebnislisten zu erscheinen.
Allerdings: Schon die Produktionskosten wären enorm, ganz zu schweigen von den Aufwänden, eine solche Vielzahl von Web-Sites zu "pflegen".
Die bescheidene Variante: Durch viele Pforten in das gleiche Haus
Der Ausweg liegt im Charakter des digitalen Hypermediums selbst:
Auf einmal geschaffene Inhalte kann von verschiedenen Seiten gleichzeitig für sehr unterschiedliche Zwecke und dynamisch in immer anderen Formen zugegriffen werden, ohne dass die jeweiligen Nutzer etwas von dieser Mehrfachverwertung merken.
Heißt: Aus einem großen Content-und-Design-Gemüse-Eintopf wird jeder Nutzergruppe die richtige, schmackhafte Portion, individuell drapiert auf den Teller geschöpft. Dieses Zusammenfügen von Versatzstücken in immer neuen Puzzeln führt dazu, dass aus einem solchen zentralen Teilchen-Pool von, sagen wir, 1.000 "Seiten" (in Wirklichkeit geht es hier ja nicht um "Seiten" sondern um "Objekte") ein halbes Dutzend Web-Sites von jeweils vielleicht 600 Seiten gespeist werden kann. Nur ein kleiner (das variiert natürlich) Teil des Materials muss für jede der Eingangs-Sites spezifisch neu produziert werden.
Der kritische Faktor "Personal" und "Site-Pflege" wird plötzlich auch für eine diversifizierte, "fraktale" Web-Marketing-Strategie finanzierbar.
Oder eine, zwei, viele Micro-Sites
Im Extremfall, wo Märkte und Zielgruppen noch relativ nah beieinander sind, reicht jeweils eine Produkt-oder Zielgruppen-spezifische Micro-Site als "Seiteneingang" in den Content-Pool aus für die differenzierte Ansprache der Kundengruppen.
Voraussetzung ist natürlich, dass jeder "Eingang" je eine eigene Domain:
www.meine-firma.de, www.produkt-markt1.de, www.produkt-markt2.de etc. erhält (dazu auch -->hier)
Ob und inwieweit dann das Design der einzelnen "Eingänge" individuell, oder mit den wesentlichen CI-Elementen des Unternehmens variabel, oder aber in einem einheitlichen Basis-Design ausgestaltet wird, muss auf der Basis eines integrierten Unternehmensmarketings (und nicht auf der Ebene des Produktmanagements) je nach Markenstrategie fallen.
Für die Suchmaschinen-Optimierung aber kommt es vor allem darauf an, dass die so entstehenden X Websites sich jeweils so eng wie möglich auf ein Thema konzentrieren.
Linken: Ein Eingang verweist auf den anderen
Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt der Strategie der Seiteneingänge ist die Möglichkeit, diese Seiten miteinander zu verlinken.
Denn
  • jeder externe Link, zumal wenn er, wie hier wahrscheinlich, aus themenverwandten Web-Sites kommt, ist ein Bausteinchen auf dem Weg nach oben im Suchmaschinen-Ranking,
  • jeder Linktext von externen oder internen Links kann gezielt mit den wichtigsten Schlüsselbegriffen der jeweiligen Site belegt werden, so dass die Suchmaschinen der gesamten Site für diese Begriffe eine höhere Bedeutung beimisst,
  • immer dann, wenn  z.B. der "Haupteingang" schon eine gewisse Link-Popularität (--->mehr dazu) erreicht und von den führenden Themenseiten (Branchen-Portalen, Katalogen, Communities) verlinkt ist, wiegt der Link von dieser Seite (Haupteingang) auf die neue Seite (Seiteneingang) besonders schwer - und so schaukeln die verschiedenen "Eingänge" sich  in ihrer Bedeutung für die Suchmaschinen wechselseitig hoch.
Für die Web-Promotion ist diese "Politik der Seiteneingänge" wie ein Befreiungsschlag. Jede Zielgruppe kann gezielt in ihren besonderen Netz-Reservaten angesprochen, abgeholt und über die "Eingangsseiten" differenziert bedient werden, während auf der anderen Seite mit einem zentral erzeugten (und finanzierten) "Grundrauschen" und vielen koordinierten Aktionen die Mengenvorteile etwa am Werbemarkt genutzt werden können.
Dieses Thema wird auch im Zusammenhang eines  Schritt-für-Schritt-Tutorials zum Thema "Suchmaschinen-Optimierung" auf diesem Server aufgegriffen

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