Website-Marketing

Meta-Tags
Die schon erwähnten Meta Tags haben ständig an Bedeutung verloren.
Sie sollten Sie aber dennoch sorgfältig bearbeiten – nicht nur für Ihre Leitseite
sondern mindestens für alle Rubrikenseiten gesondert.
Auch hier gibt es ein paar Grundregeln,
die aber überall nachzulesen sind (s. Sprungbrett). Darüber
hinaus bieten Ihnen Softwareprogramme und Online-Dienste Hilfen an (sogenannte
Meta
Tag Generators).
Allerdings werten nur noch wenige der Suchmaschinen Meta Tags überhaupt aus.
Ledilich die Description-Tags werden noch (teilweise) zur Seitenbeschreibung in
den Ergebnislisten der Suchmaschinen genutzt. Und mit den neueren, eher
auf externen Faktoren wie Link-Populariät
und semantische Vergleiche aufsetzenden Kriterien schwindet das Gewicht
der Meta Tags noch mehr. Ein Königsweg zum Gefundenwerden im Internet
ist das also nicht, aber es ist sträflich, sie zu vernachlässigen.
(Ganz generell gilt bei der Web-Promotion:
Es gibt sehr viele Bausteine und -steinchen zu schichten und an vielen
Rädchen und Schräubchen zu drehen - und fast alle hängen
am Ende miteinander zusammen, jedes beeinflusst jedes andere mehr oder
weniger. Nur Scharlatane, und davon gibt es im Online-Geschäft eine
Menge, verkünden Patent-Rezepte mit Erfolgsgarantien.)
Die wichtigsten Meta Tags im Überblick:
Generell und für alle Fälle
sind eigentlich nur drei Tags wichtig - und die Befehle an die Robots (robots.txt),
falls Sie bestimmte Seiten (s. z.B. Crawler Pages) nicht, indiziert
haben wollen:
Der Titel:
<TITLE>Konzise Zusammenfassung
des Seiteninhalts</TITLE>
Die Beschreibung der Seite:
<meta name="description" content="
Kurze präzise Beschreibung des Seiteninhalts mit den wichtigsten Keywords
möglichst weit vorn. Nicht länger als unbedingt nötig, sinnvoll
ca. 200 Anschläge">
Die Liste der Schlüsselbegriffe:
<meta name="keywords" content="Schlüsselworte
oder Phrasen für die jeweilige Seite, die wichtigsten nach vorn, nur
durch Kommata getrennt, Konzentration auf die wenigen wichtigeren Schlüsselwörter,
max 1.000 Zeichen, sehr viel weniger sind besser">
Die Beschreibungen und Schlüsselwörter
sollten so eng wie möglich mit dem tatsächlichen Inhalt der Seiten
korrespondieren. Wer hier versucht zu mogeln, stellt sich selbst ein Bein,
da die Suchmaschinen die Diskrepanz durch Textvergleiche sehr wohl erkennen. Außerdem ist es törichte Marketing-Strategie, Besuche unter falschem
Vorwand auf die eigene Site zu locken.
Die übrigen Meta Tags haben
entweder eine eher "berichtende" Funktion oder sie stellen Befehle an den
Robot (robots txt) bzw. auch den Browser des Besuchers dar. Hier ist weniger
eher mehr. Es kann konterproduktiv sein, den <Head> Bereich mit allzuvielen
überflüssigen angaben zu verstopfen.
Einige dieser Tags (mit Erläuterung
im CONTENT=" "):
<META NAME="Audience" CONTENT="Zielgruppe,
Publikum">
<META NAME="Author" CONTENT="Mein
Name">
<META NAME="Copyright" CONTENT="Meine
Firma GmbH">
<META NAME="Generator" CONTENT="Editor">
<META NAME="Page-topic" CONTENT="Klassifizierung
des Inhalts">
<META NAME="Publisher" CONTENT="Meine
Firma">
<META NAME="Revisit-after" CONTENT="xy days">
<META NAME="page-type" CONTENT="
Art der Seite, z.B. Linkliste">
Die Robots steuern
(Umfassende Info für Interessierte: robotstxt.org)
<META NAME="robots" CONTENT="index, follow">
bedeutet dem Robot, die Links zu
verfolgen, "nofollow" verbietet ihm das. Ob er`s dann auch tut, ist
nicht unbedingt garantiert.
Wichtig kann der Befehl an die Robots
werden "NOINDEX", d.h. die Seite nicht in den Index aufzunehmen, wohl aber
die Links in der Seite zu verfolgen. Angewandt bei "Brückenseiten"
oder "Crawler Pages".
Es gibt jedoch noch einen eleganteren Weg, um zu verhindern, dass ein Suchroboter Seiten auf Ihrem Server indiziert, die
beispielsweise Beta-Projekte, Programme, interne Informationen und Entwicklungen enthalten. Stellen Sie dazu einfach die
Datei robots.txt in das Root-Verzeichnis des Servers.
Sie ist nach folgendem Schema aufgebaut:
User-agent: *
Disallow: /entwicklung/
Disallow: /cgi-bin/
Disallow: /beta/
Besucht ein Roboter einer Suchmaschine Ihre Site, prüft er zuerst,
ob die Datei robots.txt im Root-Verzeichnis steht. Ist dies der Fall,
interpretiert er die dort abgelegten Informationen und verhält sich
entsprechend. Der Inhalt der Beispieldatei würde verhindern, dass er
die Verzeichnisse /entwicklung/, /cgi-bin/ und /beta/ untersucht.
Der Stern in der ersten Zeile ist ein Dummy, der aussagt, dass die
Befehle für alle Suchroboter gelten. Man kann diesen Wert natürlich
auch präzisieren und den Namen eines konkreten Robots angeben.
Einige Punkte sind zu beachten, damit die gewünschte Aktion nicht ins Leere läuft: Die Datei robots.txt muss unbedingt im
Root-Verzeichnis stehen, in Kleinbuchstaben geschrieben sein und
eine eventuelle Groß-Kleinschreibung von URLs, Dateien und Verzeichnissen muss genauestens beachtet werden. Außerdem darf
in jeder Disallow-Zeile nur ein Verzeichnis, eine Datei oder ein URL auftauchen.
Noch ein paar META-TAGS
<META NAME="date" CONTENT="DatumTZeit">
<META HTTP-EQUIV="Content-language" CONTENT="de">
<META HTTP-EQUIV="Content-type" CONTENT="text/html;
CHARSET=iso-8859-1">
<META HTTP-EQUIV="Reply to" CONTENT="name@domain.de"
Browser-Befehl, z. B. Anweisung die
Seite nicht in den Cache zu übernehmen:
<META HTTP-EQUIV="pragma" CONTENT="no-cache">
(Bearbeiten der Meta-Tags sind ein Schritt im Ablauf einer
umfassenden Suchmaschinen-Optimierung. Dazu eine Kurztutorial
mit hilfreichen Tools)
© lb medien 2004
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