Website-Marketing

„Sprechende“ Domains
Wenn der (Domain-) Name Ihrer Site
das wichtigste Schlüsselwort enthält, rücken Sie bei manchen
Suchmaschinen “eins rauf” (wenn auch nicht so bedeutend, wie man vermuten
sollte). Auch, aber nicht nur, aus diesem Grund ist es
sinnvoll, “sprechende” Domains zu reservieren und anzumelden. Jede
Domain sollte dann auch eine eigene Leitseite und möglichst ein paar zusätzliche Inhaltsseiten direkt zum (so eng wie möglich gefassten) Thema, sozusagen als separaten
Eingang in Ihre Web-Site erhalten.
Diese Strategie des "separaten Eingangs"
für Marken- oder Zielgruppen-Sites hat, konsequent genutzt, enorme
Potentiale. Mehr dazu-->hier.
Keine Exoten, bitte!
Auf der Suche nach „sprechenden“
Domains in einem immer engeren „Markt“ verfallen manche Site-Besitzer auf
exotische, leicht zugängliche Top-Level-(Länder-)Domains, .to
für Tonga oder .li für Liechtenstein sind gern genommene Beispiele.
Unter Marketing-Gesichtspunkten ist
davon aber abzuraten. Die Site verliert an Seriosität, was sie durch
die „sprechende“ Domain gewinnt.
Warten auf die neuen Top level
Domains
Mit der Erweiterung der Top Level Domains (TLD) durch .biz., .info
etc. hat sich die Lage auf dem Domain-Markt entspannt, obwohl sich die neuen
TDLs eher zögerlich durchsetzen. Die geplante Einrichtung einer europäischen (.eu) Top Level Domain
wird dem nicht viel hinzufügen.
Die Akzeptanzproblem der neuen TDLs hat sicher auch damit zu tun, dass die
Vermutung nicht wirklich ausgeräumt wurde, die .biz, .info etc. würden von den
Suchmaschinen stiefmütterlich behandelt.
Globale und lokale Domains
Wenn Ihnen an internationaler Verbreitung
liegt oder Sie gar eine oder mehrere fremdsprachige Version(en) Ihrer Web-Site
auflegen, ist mindestens eine .com-Domain zwingend, zumal die großen
internationalen Suchmaschinen die .com-Domains gegenüber anderen Top
Level Domains zu bevorzugen scheinen - tatsächlich liegt dieser Eindruck wohl
eher an der besseren Einbindung der .com-Domains in die entsprechenden "Netz-Communities",
oder einfacher gesagt, im Schnitt ziehen .com-Domains mehr Links auf sich als
andere TLDs.
Bei vielen Länder-Domains sind
Sie gezwungen, eine ortsansässige Agentur oder einen Provider für
die Registrierung ihrer Domain (z.B. www.mein-verlag.jp) zwischenzuschalten.
Die “Bearbeitung” der regionalen
“virtuellen” Märkte ist ein weites, für deutsche Verlage bisher
noch weitgehend unberührtes Terrain. (-->mehr
dazu)
„Sprechende“
Seiten-Adressen
Bei einigen Suchmaschinen ist auch
die Platzierung der Schlüsselwörter in den URLs der einzelnen
Seiten hilfreich. So scheint Fireball z.B. diese Platzierung hoch
zu bewerten.
Sehr viel wichtiger aber ist eine "sprechende" URL aufgrund der
Bedeutung, die die Link-Texte (sowohl in Form der URL selbst als auch in Form
der Link-Titel bzw. Ankertexte) für die Identifizierung von Themen der
verlinkten Seiten durch diejenigen Suchmaschinen haben, die sich für ihr
Ranking ausschließlich oder überwiegend auf die Verlinkungsanalyse stützen
(Beispiel: PageRank von Google).
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