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Agenten

Client-basierte Agenten
Ein Sonderfall sind die  Such-Agenten (Client-basierte Search-Bots), Programme, die von der Festplatte des Nutzers aus mit bestimmten “Suchaufträgen” ins Internet ausschwärmen – allerdings in der Regel, wie die Meta-Suchmaschinen,  sich aus den Indices der großen Suchmaschinen “bedienen”. 
Einige der bekanntesten lokalen Suchagenten:
Copernic  WebFerret  BullsEye  Kenjin   LexiBot  Web Inspector   Bingooo
Besprechung dieser und weiterer Agenten auf dem  deutschen Suchmaschinen-Portal at-web.
Oder deren Gegenpart auf der Server-Seite:  Personalisierbare Agenten als Führer durch eine Site oder einen vordefinierten Teil des Internet (Interactive Personable Intelligent Agents, IPI). 
Suche im Web
Intelligente Recherche-Agenten, an vielen Stellen inzwischen im Internet zu "mieten" oder kostenlos zu abonnieren, erleichtern das persönliche Informationsmanagement. Hier werden nicht nur Suchaufträge hinterlegt, Datenbanken ausgewählt und das Benachrichtigungsintervall festgelegt, sondern diese konfigurierbaren Agenten merken sich sogar den Status jedes Nutzers, beobachten die gewählten Server und Datenbanken und schicken dem Nutzer regelmäßig nur die neuen Ergebnisse zu dem Suchauftrag per E-Mail zu. 
Lokale Suche
Das gleiche funktioniert natürlich auch für die eingeschränkte Suche nur auf der einer   oder wenigen Web-Sites mit jeweils einem Alert-Mail, wenn ein neues Angebot gefunden wurde, das zum eingegebenen Profil passt.
"Special Agents"
Dabei kann es sich um "Einkaufszettel" (z.B. beim "Einkaufsagenten" Jango), um die Überwachung einer Konkurrenz-Site (SpyOnIt), einer Newsgroup oder des gesamten Internet zu bestimmten Stichworten (z.B. Mindit, Tracerlock, Informant) oder die ausgewählte Lektüre von Tageszeitungen (z.B. Paperball, Paperazzi) oder die gesamte online verfügbare aktuelle Information über ein Unternehmen (z.B. Company Sleuth) oder, oder....handeln.
Kontext und Bedeutung
Diese Agenten-Technologie in ihrer hochentwickelten Form erlaubt auch heute schon die Suche nicht mehr nach Stichworten und Phrasen sondern nach Bedeutungs-Kontexten, nach "Konzepten" (Aus der Analyse der Häufigkeit von Begriffen und ihrer Stellung im Text zueinander kann der Agent Textfragmente, gleichgültig in welcher Sprache, nach ihrer "Bedeutung" zuordnen)
Die Software ist prinzipiell in der Lage, semantische Strukturen und Zusammenhänge in Texten zu analysieren und nach gleichen oder ähnlichen Strukturen zu suchen - und zwar sowohl in den Texten - unabhängig vom Text-Format - auf dem eignen Server als auch im Internet.
Gleichzeitig "lernen" diese Agenten aus ihren "Erfolgen" und "Fehlern" und können sich so den individuellen Bedürfnissen ihrer "Herren" anpassen.
Die Ergebnisse erscheinen, gleich aus welcher Quelle geschöpft, unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche. 
Einige Beispiele für solche bereits in der Praxis breit eingesetzten Technologien sind die Programme von (die Nennung bedeutet weder Qualitätsurteil noch Empfehlung):
Autonomy, Verity, SER
Agenten im Einsatz: Knowledge Management und Portale
Bedeutung gewinnt diese Technologie mit zwei mächtigen Trends, die die Intra- und Internet-Strategien in den kommenden Jahren prägen werden,
  • dem sogenannten Knowledge-Management (etwa ein Dutzend weiterer Bezeichnungen differenzieren nur die Kreativität der Wortschöpfer, nicht aber die Sache selbst), das intelligente Speichern und Wiederfinden (Retrieval, Data-Mining etc) aller Wissens-Häppchen in den verschachtelten elektronischen Eingeweiden einer Firma, in den Intranets, den Extranets (vernetzten Firmen) und im Internet für die Ausschöpfung aller Wissens-Resourcen bei der Bearbeitung der Märkte eines Unternehmens,
  • dem Auf- und Ausbau von "Portalen" im Internet, auf denen branchen- und/oder zielgruppenspezifisches Wissen aus vielen unterschiedliche Quellen, vor allem natürlich aus dem gigantischen Wissens-Chaos des Internet, intelligent und leicht zugänglich organisiert und den Nutzern zur Verfügung gestellt wird (hier kommt es allerdings auf das optimale Zusammenspiel von Technologie und nach wie vor von Menschen besetzter Redaktion für den gezielten Einsatz und die Nachsteuerung dieser Technologien an), und
  • wo Aufspüren  und Angebot von und Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen für Branchen, Produktgruppen o.ä. verknüpft und unter einer einheitlichen Oberfläche für alle Teilnehmer problemlos zugänglich gemacht werden.
Grenzen
Zwar sind diese Technologien bereits verfügbar und ihre Entwicklung wird à tempo vorangetrieben, aber auch hier wieder das doppelte Dilemma der "Kleinen" und "Mittleren":
  • Die Technologie ist für den begrenzten Einsatz in den kleinen Märkten kleiner Firmen viel zu teuer, und
  • das Automatisierungs-Versprechen der Software-Promotoren erweist sich bei näherem Hinsehen unweigerlich als Chimäre: Die Technologie ohne intelligente menschliche Steuerung, und das heißt z.B. bei einer Portal-"Suchmaschine" der kompetenten Fach-Redaktion Arm in Arm mit ebenso kompetentem eigenen IT-Know-How, ist bestenfalls unzureichend und führt schlimmstenfalls - vor allem bei absoluter Abhängigkeit von externen, branchenfernen Dienstleistern - in den Ruin. Auch die Angebote von Full-Service Miet-Agenturen, den sogenannten Application Service Providern bietet bestenfalls eine Teillösung des Problems.
Die einzige Alternative zum Verzicht auf komplexe Technologien dieser Art ist das Knüpfen von strategischen Allianzen und das Überschreiten befestigter Konkurrenz-Gräben zur gemeinsamen Ausbeutung der Chancen einer Geschäftsfelderweiterung im Internet. (--->mehr dazu)

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