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Das Online-Team - Die Redaktion

Die Web-Site im erwachsenen Zustand als Informationsportal oder E-commerce-Site braucht die permanente Betreuung durch ein kompetentes, von dem Medium “besessenes” Team! 
In den meisten Manager-Köpfen ist das eine Selbstverständlichkeit, wenn es um die Hard- und Software, i.e. die IT-Betreuung, vielleicht sogar noch um den Webmaster geht. Dass aber häufig genug der professionelle Full-Time-Einsatz einer Online-Redaktion absolute Überlebensnotwendigkeit im immer wettbewerbsintensiveren Content-Umfeld des Internet ist, wird gern und häufig verdrängt.
Online Redakteure als Multi-Funktions-Talente?
Dabei sind online die Grenzen zwischen Redaktion, Produktion und Management fließender als bei Print-Publishing-Objekten - obwohl auch dort sich die Kompetenzen merklich verschoben haben.
Das Qualifikations-Profil des Online-Redakteurs wird erst noch geschrieben.
Aber die Neigung, ihn u.a. aus falsch verstandenen Kostengründen zum Mädchen für alles, vom Webmaster bis zum Web-Designer und gar Shop-Verwalter machen zu wollen, hat fatale Konsequenzen für die alles entscheidende Qualität der Web-Site selbst.
Unumstritten die Notwendigkgeit, Online-Text und -Graphik den z.T. völlig anderen Rezeptionsgewohnheiten im Medium Internet anzupassen (s. dazu Studien wie: Ohio State, oder Poynter). 
Die Tendenz, selbst in Verlagen heute das Kind mit dem Bade auszuschütten und den „Redakteur“ durch den cross-medialen „Informations-Produkt-Manager“ ersetzen zu wollen, geht ebenso an den emotionalen Tatsachen vorbei. 
Die Loyalität des Redakteurs und Graphikers/Designers gehört immer auch dem Medium (so liegen etwa im Selbstverständnis der Beteiligten Welten zwischen einem Zeitschriften-Redakteur und einem Buch-Lektor), nicht nur dem transportierten Inhalt. 
Das schließt ein erhöhtes „Grenzgängertum“ natürlich ebenso wenig aus wie die Notwendigkeit aller Redakteure, sich mit den technischen Voraussetzungen und Abläufen vertraut zu machen, die im Zeitalter der elektronischen Produktion allen Produktionsprozessen aller Medien zugrunde liegen. 
Aber das Zusammenbinden der Medien, das Cross-Media-Management muß überwiegend unterhalb (im Daten-Management) und oberhalb der „Workflow-Stufe" Redaktion auf der Verlagsleiter bzw. Management-Ebene geschehen. 
Noch problematischer als der "Mädchen-für-alles"-Ansatz ist seine Kehrseite, die Isolation der Internet-Redaktion bzw. des Online-Teams im Unternehmen. 
Die Web-Site muss im Unternehmen "leben", nicht nur im Online-Team 
Der "Online-Beauftragte", der als eine Art Bettelmönch durch die Unternehmensflure tingelt auf der Suche nach Inhalten und Budgets, die die Produktmanager oder die Print-Kollegen eifersüchtig in ihren Sandburgen verschanzt haben, diese traurige aber alltägliche Erscheinung ist in der Regel ein sicheres Anzeichen für den Anfang vom Ende des Internet-Abenteuers.
Kompetentes Personal für ein Online-Projekt-Team ist derzeit sicher die knappste aller Resourcen. Die Motivation und "Pflege" dieses Teams, nicht nur die formale Einbindung in die Orgnisation sondern vielmehr die "Wertschätzung", das Prestige, innerhalb der Organisation für das Team, sind entscheidende Erfolgsvoraussetzungen. Das ist die Verantwortung des Top Managements.

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