Übersicht Strategien 
Web-Site als
Marketinginstrument
Web-Site als Profit-Center
Portale
"Fraktale" Marketing-Strategie


Übersicht Online sein
Erfolgsfaktoren
Web-Promotion
Suchmaschinen
20 Tipps
Suchmaschinen-Optimierung


Übersicht Web-Controlling
Marketing-Controlling
Kostenrechnung


Sites zum Thema


 


Im Seminar suchen


Kontakt


eMail


Drucken


Sitemap


Hilfe 


Im Netlexikon suchen

Ihr aktueller Standort:

blättern

Seiten in dieser Rubrik


Weitere Texte


Links zum Thema

Website-Marketing

Crossmedia-Marketing, Co-Marketing

Mehr dazu -->hier
Online für Online reicht nicht! Cross-Media-Marketing als Erfolgsfaktor für die Firmen- oder Verlagssite meint hier, anders als im Abschnitt über Cross-Marketing, den koordinierten Einsatz der unterschiedlichen Medien - vor allem Print, in bestimmten Fällen durchaus auch Radio und TV -   für die Gewinnung von (Dauer-?)Nutzern für die Web-Site des Unternehmens.
Noch gibt es keine verlässlichen Studien über den „Mehrwert“ von Cross-Media-Kampagnen für die Online Auftritte (Die vorhandenen Studien über die Effizienz etwa von Print oder gar TV-Werbung für Online-Auftritte sind zu diesem Thema noch widersprüchlicher als das Online-Studien ohnehin sind - Allmählich aber füllt sich die "Media-Bibliothek" mit Fallstudien aus den großen Vermarktungsagenturen zu Crossmedia-Kampagnen für Konsumgüter, Dienstleistungen etc., die als Anhaltspunkt dienen können). Aber dass hier noch jede Menge Optimierungspotentiale abzurufen sind, darüber gibt es wenig Zweifel. 
Die eigenen Medien koordiniert einsetzen und mit anderen koalieren!
Da Verlage, im Gegensatz zu anderen Unternehmen, oft einen guten Teil der einsetzbaren Medien sozusagen im eigenen Haus haben, müssten sie sich eigentlich längst als Pioniere im Cross-Media-Marketing hervorgetan haben – das haben sie aber, von wenigen Ausnahmen abgesehen,  bis heute nicht. Es ist verblüffend zu beobachten, wie Fachverlage sich online engagieren und dann in den eigenen Fachzeitschriften dieses Engagement heroisch (fast) verschweigen. Bei dieser Sachlage ist es dann kein Wunder, dass die Verlags-Website auch nicht über fremde Print-Medien promotet wird.
Dabei zeigen Untersuchungen zu der Art und Weise, wie Besucher auf eine Web-Site stoßen immer wieder, dass Print-Promotion (inclusive PR) außerordentlich wirkungsvoll sein kann.
Die Online-Start-Ups (s.o.) haben da schneller geschaltet und sind mit teilweise gigantischen Cross-Media-Kampagnen eingestiegen –manche haben sich dabei allerdings tödlich übernommen. 
Der Fehler liegt hier in der Regel in einer völlig unangemessenen 1/1 4c-Denke, heißt: Print-Werbung ist nur mit ganzseitigen Farb-Anzeigen erfolgreich! Das ist zumindest für die Web-Promotion per Print purer Unsinn. Der Teaser im redaktionellen Umfeld und natürlich die redaktionelle Meldung sind nicht nur finanzierbarer sondern oft auch erheblich wirkungsvoller.
Wie ist "Marketing auf allen Kanälen" finanzierbar - wenn überhaupt? Co-Marketing
Dennoch: Das Zusammenschalten aller verfügbaren Medienkanäle wird gleichzeitig für den Marketing-Erfolg der Web-Site immer wichtiger aber für den kleinen und mittleren Verlag, das KMU, auch immer unerschwinglicher, zumal wenn sich zu den alten immer neue Kommunikationskanäle gesellen (wie WAP und UMTS), die ebenfalls bedient werden sollen. 
Auch hier führt der – steinige – Königsweg über strategische Allianzen mit Firmen/Kunden, Software-Häusern, Vertriebsdienstleistern und – besonders schwierig und gelegentlich schmerzlich – mit den direkten Verlags-Konkurrenten in den wichtigsten Geschäftsfeldern (s. auch zu Nischen-Portalen). 
Offline konkurrieren, online Kapital, Kompetenzen und Kontakte poolen (neben durchaus noch eigenen Web-Präsenzen als Image-Träger), das muss für die „Kleinen“ die Strategie der Wahl sein. 
Jeder bringt seine eigenen Medien oder sein spezifisches Medien-Know-How in diese Online-Allianz ein und erzielt durch breitere und intensivere Nutzung der eigenen Medieninvestitionen einen beträchtlichen Mehrwert.
Die so entstehenden großen Einheiten können dann auch dem Media-Planer  nicht nur die notwendigen Reichweiten, Planungs-Daten und Technologien (AdServer) sondern u.U. auch eine gemeinsame Kommunikationsplattform zur Verfügung stellen (Beispiel: AdXML) und damit den Planungsprozess für beide Seite wesentlich effektiver gestalten. 
Nur so kann der Vorteil des Internet in der Werbung gegenüber allen anderen Medien optimal genutzt werden: Die Steuerung und Korrektur von Kampagnen „on the fly“, jederzeit, zeitnah. 
Für E-commerce-Sites sind Kooperationen noch wichtiger
Für Auftritte mit E-commerce Ehrgeiz geht dieses Poolen von Kanälen noch ein paar Schritte weiter. Im Kontakt zum Kunden müssen die „realen“ (Vertrieb/Logistik, personale Beratung, Außendienst etc.) Kanäle ebenso gebündelt werden wie die Medien-Kanäle. Die Wirtschaftlichkeit teuerer E-commerce-Auftritte  ist anders nicht zu erreichen.

© lb medien 2001 - 2015
http://www.e-publishing.de