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Website-Marketing

Convenience – Der Dienst am faulen Nutzer

Behandeln Sie Ihre Besucher wie verwöhnte Einzelkinder, die alles, sofort und ohne Anstrengung haben wollen. Das gilt vor allem, wenn Sie Ihnen Produkte wie Bücher, Zeitschriften, Software oder Services verkaufen wollen. Da ist jeder Klick zuviel ein unfehlbarer Abschluß-Killer und jede Aufforderung zum Mitdenken wird mit Kauf-Entzug bestraft.
Einfacher Zugang - Intuitiver Zugriff (Accessibility)
Es scheint selbstverständlich und wird dennoch regelmäßig missachtet: Konstruieren Sie Ihre Web-Site so, dass der willige Besucher auf dem schnellsten und einfachsten Wege auf die Informationen zugreifen kann, die Sie ihnen anbieten.
Die Hindernisse, vom Seitenaufbau bis zur Farbgebung oder zum Einsatz "coolere" Techniken, die sich vor dem und beim Besuch der Site auftürmen, sind Legion - und kaum jemand überschaut alle diese Stolpersteine, geschweige denn vermeidet sie. Vor allem bestimmte Nutzer-Gruppen (Einsteiger, Farbenblinde, Java-, Flash- und gar Graphik-Verächter etc.) werden regelmäßig übersehen - und damit ein nicht unbeträchtlicher Teil der potentiellen Besuchen und Kunden. 
Ein weiterer Grund, sich über die optimale "Accessibility" sehr gründlich Gedanken zu machen, sind die Suchmaschinen, die ja bekanntlich zu den "Dümmst Möglichen Nutzern" gehören. Eine optimal zugängliche Site ist auch in aller Regel eine suchmaschinenfreundliche Site, was wiederum den Zugriffszahlen zugute kommt. 
Eine "offizielle" Anleitung über dieses Problem und seine Lösungen finden Sie unter
http://www.w3.org/TR/WAI-WEBCONTENT

 

 

 

KISS - Keep It Simple, Stupid!
Wenn für Fachzeitschriften der Spruch gilt: „Wir schreiben für den intelligenten Zwölfjährigen!“ dann können Sie Online das Lebensalter der „virtuellen“ Zielgruppe getrost  halbieren. 
Muten Sie Ihren Besuchern vor allem in Ihren Shops nicht mehr Denkaufwand und Geduld zu als einem „intelligenten Sechsjährigen“ – und selbst dann werden noch satte 80 Prozent vor dem letzten Klick auf den Bestellbutton wieder abdrehen - um dann allerdings glücklicherweise (wie etliche empirische Untersuchungen gezeigt haben) in grosser Zahl offline zu bestellen.
Tempo!
Ein weiteres Convenience-k.o.-Kriterium ist Geschwindigkeit: Selbst Ihr Graphik-schwerer Produktkatalog sollte in spätestens 10 Sekunden (bei einem 56ger Modem) geladen sein. Geschickte Web-Designer sind in der Lage, die User während des Seitenaufbaus schon einmal mit schnell ladenden, interessanten Teilen "anzufüttern".
In den bekannten GVU-Studien (derzeit ausgesetzt) kristallisierte sich "Geschwindigkeit" als mit Abstand wichtigstes Problem für die Online-Nutzung heraus.
Usability
Die Frage, wie wird denn aber nun Einfachheit und Geschwindigkeit so in die Web-Site eingebaut, dass der durchschnittliche User tatsächlich in der kürzesten Zeit zum Ziel gelangt und dabei immer genau weiß, wo er auf Ihrer Site sich befindet und was er als nächstes tun muss, ist in dem Begriff "Nutzbarkeit"/Usability zusammengefasst.
Voraussetzung für eine gelungene "Mensch-Web-Site-Schnittstelle" ist zunächst einmal das empirische Wissen darüber, wie der User bzw. differenzierte User-Typen sich denn nun tatsächlich online verhalten. Was ihnen wichtig ist und was nicht, worauf sie stark, worauf weniger stark worauf garnicht reagieren. 
Hier gibt es erstaunliche Abweichungen von den Erfahrungen mit Print-Produkten. (s. etwa die übereinstimmenden Ergebnisse der Eyescantests von Poynter oder die Versuche des Göttinger Merian-Projekts)
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Auszug aus Ergebnissen des Merian Projekts:
Betrachtungshäufigkeiten
 
 
Bei den ersten fünf Seitenkontakten
bei allen Seitenkontakten
Text
23 %
30 %
Headline
32 %
16 %
Navigation
25 %
32 % 
Bild 
14 %
14 % 
Animation
6 %
8 % 
Offenbar haben die Headlines eine überragende Bedeutung als Orientierungshilfe und schnelle Vorabinformation bei den ersten Seitenkontakten. Navigationselemente kommen hier erst an zweiter Stelle. Überraschend ist der Umstand, dass weder Bilder noch Animationen mit einer gesteigerten Beachtung bzw. mit einer erhöhten Aufmerksamkeit in den ersten Seitenkontakten rechnen können. Insofern müssen wir die These vom schnellen Zugang von Bildern und bewegten Inhalten zum kognitiv-affektiven System des Nutzers relativieren. 
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Da dieses zentrale Thema (Web-Design, Navigation und Usability) im Rahmen diese Tutorials nur angesprochen nicht behandelt werden kann, bleibt nur der Verweis auf einige der wichtigsten Quellen im Internet wie Useit (Mehr dazu im "Sprungbrett")

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