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Website-Marketing

"Communications" und "Communities" - Dem User eine Heimat!

Wenn zu Content und Consultancy noch 
  • die individuelle Betreuung, 
  • die Nutzer-Interaktion (ein weiteres „hohes C“, nämlich Communications) etwa in Form von „E-Groups“, Mailing-Listen oder Foren und 
  • ein für den Nutzer (existentiell) wichtiges Thema oder Produkt 
tritt, ist die nächst höhere Stufe der User-Bindung und damit des Online-Erfolgs in Sicht: 
Die Netz-Gemeinde, Community – das sechste “hohe C”. 
Mit kaum einem Begriff im Cyber-Jargon ist allerdings so viel Schindluder getrieben worden wie mit der Bezeichnung "Community". 
Zahllose tote Chats, verödete Foren, vergessene Mailinglisten und die Insider-News von vorgestern zeugen von einer einfachen, aber immer wieder vernachlässigten Tatsache:
Leistung kommt vor Community
Auch im Internet reicht es nicht aus, mit einer Kombination aus flotten Sprüchen und online-spezifischen (daher coolen!) Tools ein Angebot zu vermarkten. 
Es muss schon mit kompetenter Präsentation nutzwerter oder unterhaltender (und da am besten natürlich Kult-fähiger) Themen ein starkes persönliches, emotionales oder Sach-Interesse angesprochen und die Bereitschaft zum Austausch untereinander erst einmal durch erhebliche Vorleistungen, motivierende Anschübe und oft materielle Incentives mobilisiert werden. 
Das Anschieben einer lebhaften Leserbrief-Seite in einer Special-Interest-Zeitschrift ist dagegen ein Kinderspiel.
Oft steht hinter den Plänen zum "Aufbau" einer Community nichts weiter als der Wille zur Organisation "affiner" Zielgruppen auf mühsam drapierten Werbeplattformen.
Das geht in der Regel - wenn auch nicht immer, wie Beispiele (Oetker,
West etc) zeigen - daneben.
Ob, wie und warum sich Communities bilden, darüber lässt sich im Nachhinein trefflich theoretisieren, mit Gewissheit vorhersehen oder gar managen lässt sich das nicht. Es ist daher angeraten, die Sache Schritt für Schritt anzugehen, erst  wenn ein Instrument funktioniert ein anderes zusätzlich einzuführen. 
Technologien
Auch wenn die Versuchung groß ist, ein komplettes und komplexes "Community System" von der Stange zu kaufen (Beispiele: cassiopeia, ecobuilder) und dem staunenden Publikum anzubieten, mit einer leeren Hülle erzeugt niemand die Nestwärme und das traute Summen einer funktionierenden Community sondern nur einen horror vacui.
Dort allerdings, wo sich Communities um ein Thema oder einen Kult gebildet haben, stellen Sie für das Online-Marketing eine große Chance dar. Vor allem in diffusen Märkten, wo anders die Zielgruppen nur mit hohen Streuverlusten über Portale und andere Massen-Sites erreichbar wären.
Die Reihenfolge aber: Erst die erfolgreiche Community dann die (vorsichtige) Nutzung als Werbeplattform lässt sich nicht umkehren.
( --> mehr dazu unter Email-Marketing)

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