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Website-Marketing

Capital

Und damit sind wir bei einem Erfolgsfaktor, der traditionell „gnadenlos“ unterschätzt wird. 
In dem Moment, wo das Visitenkarten- und Firmenprospekt-Stadium verlassen wird und komplexe Technologien plus angemessene Manpower erforderlich werden (der Sohn des Hausmeisters mit einem VHS-Kurs in HTML reicht spästens jetzt nicht mehr aus), wenn also aus dem Online-Drama kein Laienspiel werden soll, steigt der Kapitalbedarf und die zumindest mittelfristige Kapitalbindung exponentiell. 
Plötzlich stehen unterm Budget-Strich nicht mehr vier- oder fünfstellige sondern sechs- oder gar siebenstellige Zahlen. 
Budget und Controlling
Das 7. hohe C verlangt  vom Management nicht nur die realistische Unterfütterung der Online-Visionen mit harten Zahlen sondern auch den langen, strategischen Atem und ein rigoroses Controlling. 
Die Kapital-Beschaffung ist nicht unser Thema. Soviel aber doch dazu: Egal wie sorgfältig der Geschäftsplan für das neue Geschäftsfeld Internet geschrieben wurde, u.a. auch um die Banken zu beeindrucken, es bleibt auch für ein offline noch so erfahrenes Management sinnvoll, sich mit dem Kapital auch begleitendes Markt- und Medien-Know-How einzuholen. 
Capital ist wichtig, "Smart Capital" (wie die Verbindung dieser Komptenz-Elemente so "smart" bezeichnet wird) ist besser!
Die fertige Web-Site ist der Anfang
Der im Planungs- und Entwicklungsstadium einer Web-Site am häufigsten gemachten Fehler ist neben der Unterschätzung der Investitions-Kosten die leichtfertige Annahme, mit der Freischaltung der Web-Site sei das Wichtigste erledigt. 
Das ist es definitiv nicht!
Die fertige Firmen- oder Verlags-Site ist nicht mehr wert als die Zeitschriften-O-Nummer oder der Messe-Prototyp. Wenn nichts folgt, war nichts. Die Site ist ein “ongoing concern” ähnlich der Zeitschrift. 
Was den Internet-Auftritt aber zusätzlich noch schwieriger macht als die Publikation eines Periodikums: Der User will nicht bis zum nächsten Erscheinungstermin warten, er will die Information in dem Augenblick, in dem sie vorliegt. Die Site muß leben, sich ständig verändern, Neues bieten – sonst kommt der Besucher nicht zurück. Online-Publishing ist immer auch das Arbeiten am „permanenten Relaunch“. 
Ein Online-Team im Nebenjob wird hier unweigerlich scheitern - wie die mit traurigen Netzruinen übersäte Cyberlandschaft eindrucksvoll belegt.

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