Website-Marketing

Messmethoden
Für die verschiedenen Indikatoren gibt es unterschiedliche
Messmethoden.
Mail-Links (mailto:info@verlag.de)
können per Mail-Filter in verschiedene, eigens für die jeweilige Aktion
eingerichtete Mail-Boxen dirigiert und können dort analysiert werden.
Bei Links auf die Infos oder Online-Angebote auf dem Verlags-Server ist
das nicht ganz so einfach.
Falls Sie für jede Mail-Aktion eine individuelle
"Landing-Page" einrichten, also eine Web-Seite oder Micro-Site,
auf die nur der Link aus dieser einen E-mail-Aktion
verweist, geben die Logfile-Analysen einigermaßen verlässlichen
Aufschluss über die Response-Menge aus dieser Aktion.
Wenn Sie diesen Aufwand nicht treiben (wollen), ist die einfachste Form
des "Tracking" das Zwischenschalten einer unsichtbaren
"Zählseite". Das heißt, die in der Mail angegebene
Link-Adresse verweist nicht direkt auf die relevante Seite Ihrer Web-Site
sondern auf eine neutrale, nur für diese eine Aktion eingerichtete Seite.
Der Aufruf wird in den Logfiles registriert, die "Zählseite"
aber verweist dann in Split-Sekundenschnelle per "Redirect" auf
die eigentliche Inhaltsseite, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt.
Damit sind allerdings nur aggregierte Zahlen, nicht individuelle
Nutzer-Daten zu gewinnen.
Beobachten nach dem Klick
Für das Tracking individueller User (von der E-mail auf die
"Landing-Page" und von dort durch die Web-Site bis zum Verlassen
der Site) gibt es eine Reihe von Methoden, die aber wenig verlässlich
(z.B. Cookies, die von einer immerhin relevanten Minderheit der Nutzer
"abgeschaltet" und zudem unter Beschuss der Datenschützer auf
EU-Ebene sind) oder so aufwändig sind, dass sie für die Mail-Strategien
eines einzelnen Verlags in der Regel nicht eingesetzt werden. Gute
E-mail-Agenturen aber verfügen heute über alle diese differenzierten
Tracking-Methoden (z.B. die Vergabe von individuellen SessionIDs
als Anhängsel an jede URL in der Mail oder dem Newsletter), mit denen die
kontinuierliche Auffächerung der Kunden/Interessenten-Daten in immer
feinere Zielgruppen-Segmente bis hinunter zur "Zielgruppe 1"
möglich werden.
Der Vorteil dieser Methoden ist nicht nur die Identifizierung des
einzelnen Besuchers nach dem Klick auf einen Link im Newsletter sondern
die Möglichkeit, ihn auch bei seinem Gang durch die Web-Site selbst zu
beobachten und dadurch Schlüsse auf seine Interessen, Vorlieben und
Kaufverhalten ziehen zu können. Diese Daten gehen dann wieder in die
Segmentierungs-Regeln für die neuen Aussendungen von Werbe-Mails oder
Newsletter ein.
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