Website-Marketing

Fehler vermeiden
Die oben beschriebenen Probleme zwischen Sender und
Empfänger (unterschiedliche Mail-Software, unterschiedliche Browser), die
unterschiedlichen Umbruch-Konventionen etc. zwingen den Versender von
Werbe-Mails und Newslettern oder den Betreiber einer Diskussionsliste zu
aufwändigen Tests vor dem Versenden. Eine "verkrüppelte"
E-mail an den Interessenten oder Abonnenten ist schlimmer als gar keine
E-mail! Selbst bei professionellen Mail-Agenturen erlebt man da
unangenehme Überraschungen.
Wo immer es geht, sollte die E-mail vorab an Testadressen
mit den unterschiedlichen (aber natürlich nicht unbedingt den
exotischsten) Clients und Browsern verschickt und die Ergebnisse geprüft
werden.
Die Rechtschreib-Prüfung ist ohnehin selbstverständlich.
Schreibfehler sind eine Unhöflichkeit und machen den Empfänger
misstrauisch ("Wenn die schon nicht richtig Deutsch schreiben
können, dann...")
Noch wichtiger aber ist das Austesten von Kampagneformen,
Ansprachen, Incentives etc. Einerseits hat sich beim E-mail-Marketing noch
keine, für jedermann nachvollziehbare "State of the Art"
herausgebildet: jeder eMarketer muss sich seine eigene Lernkurve entwerfen
und darauf reiten; andererseits aber werden die Nutzer immer
kompetenter im Umgang mit dem Medium und daher kritischer gegenüber
Fehlern und Versuchen, alte Tricks und Methoden an ihnen auszuprobieren.
© lb medien 2001
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