Website-Marketing

Organisatorische Fragen
Aus den Ablauf-Checklisten wird bereits deutlich, dass
E-mail-Marketing eine Aufgabe ist, die eine gesamte Organisation berührt.
Eine Reihe von Abteilungen im Verlag müssen involviert und koordiniert
werden.
Wo genau dann die endgültige Verantwortung für das E-mail
Marketing organisatorisch "aufgehängt" wird, ist die
strategische Frage nach der Bedeutung dieses Instruments für den gesamten
Kommunikations- und Marketing-Prozess im Verlag.
E-mail hat in den letzten Monaten "Karriere"
gemacht! In großen US-Firmen tauchen die ersten "Vice_Presidents
of E-mail-Marketing" auf. Soweit ist es in deutschen Firmen und
Verlagen noch lange nicht. Aber die bittere Erfahrung, die viele Onliner
und Online-Marketer in Verlagen in den vergangenen Jahren gemacht haben,
sollte doch zum organisatorischen Handeln zwingen: Da die traditionellen
Geschäfte in der Vergangenheit absoluten Vorrang hatten und der Erfolg
der Abteilungen und Mitarbeiter an den Daten aus diesen Bereichen gemessen
wurde, mussten die Verantwortlichen für das eMarketing oft als
"Bettelmönche" über die Verlagsflure geistern und mit
angemessener Demutshaltung bei den Kollegen um Mitarbeit antichambrieren.
Die so zustandegekommenen Verzögerungen und
Unzulänglichkeiten haben vielfach die Vorteile vor allem des E-mail,
Schnelligkeit, Direktansprache, Flexilibiltät, wieder aufgezehrt. Das
Instrument E-mail-Marketing wurde unter Wert verkauft.
Das sollte sich ändern! Eine Planungs- und
Koordinierungsfunktion für Online-Marketing und vor allem
E-mail-Marketing sollte so hoch wie möglich in der Hierarchie
angesiedelt, mit "Durchgriffsrechten" auf alle beteiligten
Abteilungen und einem angemessenen Budget (gemessen am erreichbaren
Erfolg) ausgestattet werden.
© lb medien 2001
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