Website-Marketing

Alle Medien integrieren!
Bei aller Begeisterung für die Online-Pressearbeit: Sie
allein reicht natürlich nicht aus. Nach wie vor sind Fax und
"Schneckenpost" unverzichtbar - und das Telefon! In der
richtigen Kombination liegt die Würze.
Wie beim E-mail-Marketing ist auch hier "Permission"
oberstes Gebot. Aber während sich SPAM-Mail (leider) doch zu lohnen
scheint, ist "PR-Spam" absolut konterproduktiv.
Redakteure können sich in der Regel besser als die breite
Konsumenten-Masse vor ungewollten E-mails schützen - und müssen es auch
bei der Flut von tägliche Mails in die Redaktionen. Und einmal in den
"Kill-Files", dem kurzen und automatisierten Weg von der
Mailbox in die Rundablage, sind alle künftigen Anstrengungen, per Email
zu einer Medien-Präsenz zu kommen, vergeblich.
Erste Regel also auch hier: Anfragen und bestellen lassen (opt-in).
Den richtigen Moment abpassen
Das tut man natürlich am Besten in einem Moment, wo der
Verlag oder das Unternehmen wirklich etwas "Newswertes"
mitzuteilen hat, je spannender desto besser. Eine solche Presse-Mail mit
der Anfrage verknüpft, ob der Kollege ähnliche Mails auch in Zukunft
wünscht, hat einige Aussicht auf Erfolg.
Teaser und Opt-Out
Nun sollte man sicher das Kind nicht gleich mit dem Bade
ausschütten: Durchaus noch an der Grenze, an die man sich halt vorsichtig
herantasten sollte, bewegen sich generelle, kurze Anfragen an Redaktionen,
ob der Verlag/das Unternehmen künftig bei besonderen Anlässen eine Mail
oder den Newsletter zuschicken darf - bis auf Widerruf.
Die Möglichkeit zum Widerruf - das gilt hier wie bei allen
periodischen Mailaktionen - sollte dann immer relativ prominent in den
Aussendungen angeboten werden. Keine umständliche Abmeldung sondern eine
schlichte Mail mit "unsubscribe" oder gar nur die
Rücksendung der Mail per Back-Button sollte genügen.
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