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Website-Marketing

Werbung zulassen?

Ob auf dem eigenen Newsletter Werbung Dritter (Text- bzw. HTML-Banner und Sponsoring) zugelassen werden sollte, lässt sich pauschal kaum beantworten.

 

Das kann auf einem Verlags-Newsletter an eine Fachzielgruppe parallel etwa zu einer Fachzeitschrift des Verlages durchaus sinnvoll sein. Für einen Firmen-Newsletter kommen aber  regelmäßige, bezahlte Werbeplätze eher nicht infrage.

 

Allerdings hat es sich als gute Übung mit Nutzeffekten durchaus auch für den Abonnenten erwiesen, wenn Unternehmen mit Newslettern in "benachbarten" Branchen, vor allem aber von Branchen-Dienstleistern, kooperieren und dabei nicht nur Content übernehmen sondern ganz natürlich auch die Partner mit promoten.

 

Partner-Aussendungen
In USA inzwischen weit verbreitet: Partner-Mails.

 

Die Empfänger eines nutzwerten Newsletter (oft solche, die von Dienstleistern als Kompetenz-Ausweis herausgegeben und überaus informativ werden) werden um Erlaubnis gebeten, ihnen zusätzlich zum Newsletter in begrenztem Umfang einzelne Mails von "Partnern" zuschicken zu dürfen. 

 

Diese "Partner" sind tatsächlich Werbekunden und Sponsoren der Newsletter-Herausgeber. Die Einzel-Mails dieser "Partner" an den Newsletter-Verteiler sollten - tun es aber nicht immer - Angebote enthalten, die in einem Zusammenhang mit dem Thema des Newsletters stehen oder vorhersehbar relevant für dessen Zielgruppen sind.

 

Der "Partner" zahlt dem Herausgeber für die Nutzung des Verteilers, vor allem aber dafür, dass es unter der Flagge der "Kompetenz-Lokomotive" Newsletter senden kann. Anders als beim Newsletter-Sponsoring oder beim (Text-)Banner hat der Werbende hier die Zielgruppen ganz für sich allein, muss sich die Aufmerksamkeit und vor allem die Klicks nicht mit den - in der Regel viel interessanteren - Informationen und Links im Newsletter-Content teilen.
(Angebote für deutsche Newsletter u.a. bei NewsMarketing unter dem Stichwort: Stand-Alone-Mail)

Bezahltes Abonnement

Wie immer sollte die erste Prüfung der Option: Cash for Content, dem bezahlten Abonnement, gelten.

 

Hier ist nicht der Platz, alle denkbaren Varianten auszubreiten. Aber wie immer im Internet wird es verschiedene Angebots-Ebenen geben müssen, ein "freies" Abo, z.B. mit Headlines und Teaser-Texten, und dahinter gestaffelt ein "Premium"-Abo mit kompletten Texten und Dienstleistungen gegen Bezahlung.

 

Und auch hier wie immer: Die Erfolgsaussichten siedeln sich an auf der Skala von "Nice-to-Have" = geringe Aussichten bis "Need-to-Know" = gute Aussichten.

 


© lb medien 2001
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