Website-Marketing

Erfolgsfaktoren
Vor allem sind das neben der richtigen "Schreibe" die vielfältigen
Formen der Einbeziehung und Aktivierung des Lesers (mühsam aber lohnend),
von pointierten Meinungsabfragen oder gar der Aufforderung zu einem
"Thema der Woche/des Monats" Stellung zu nehmen, über
Gast-Kolumnen (-->s. Open
Publishing) und Übernahmen von Beiträgen oder Zitaten aus
parallelen Mailing-Listen bis zu Leser-Abstimmungen über die Top-Software
oder was auch immer der Woche/des Monats - die Möglichkeiten der
Mobilisierung sind schier unerschöpflich.
Die Grenzen liegen auch hier - wie immer bei
Online-Projekten weit unterschätzt - im redaktionellen Aufwand, den auch
schon ein schlichter Newsletter bedeutet. Gesprungen wird als Tiger (die
ersten beiden Ausgaben des Newsletters sind so, wie sich`s gehört),
gelandet als Bettvorleger (der Newsletter stirbt an Auszehrung oder
überlebt bestenfalls als Produkt-Novitäten-Verkündigung der
Marketing-Abteilung an die leicht gelangweilte Netz-Gemeinde).
An Auszehrung leiden E-mail-Newsletter noch aus einem
anderen Grund: E-mail-Adressen sind äußerst flüchtig! In den Zeiten
eines "Free Mail" Überangebots, legt sich der User mehr
E-mail-Adressen zu, als er verwalten kann und wechselt die Adressen
häufig ohne Spuren zu hinterlassen.
Die E-mail-Database schwindet also permanent dahin. Die
E-mail-Daten-Akquise muss also ständig intensiviert werden. Mit dem
zunehmenden Gedränge im Cyber-Space und dem neuen E-mail-Hype werden die
User dagegen immer unwilliger, ihre Daten in längliche Formulare
einzutragen.
Auf Kosten eines differenzierteren Data-Base-Marketings muss
also auf viele nützliche Informationen verzichtet und ggf. die
Anforderung auf Namen und E-mail-Adresse beschränkt werden.
© lb medien 2001
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