Website-Marketing

Die Last mit dem Layout
Text-Mails und vor allem Newsletter zu layouten kann eine
ziemlich frustrierende Angelegenheit sein.
Das liegt vor allem daran, dass man den Empfängern des
Newsletters nicht eine bestimmte Formatierung diktieren kann – und auch
nicht sollte. Sie wissen weder von ihm, welches Betriebssystem, welches
Mail-Programm und welchen Browsewr er mit welchen Einstellungen nutzt. Das
bedeutete aber, dass Ihr Newsletter, nach einem ganz bestimmten Format
gestrickt und dort auch recht attraktiv, beim Empfänger u.U. ganz anders
aussieht.
Dieses Dilemma zwingt zu einer Art Design-Askese: je simpler
das Layout, desto wahrscheinlicher, dass alle Adressaten im wesentlichen
das Gleiche sehen. Die nackten ASCII-Regeln ohne "kreative"
Formatierungsversuche,
-
kurze Zeilen (optimal: 60 - max. 70 Anschläge),
-
nur zur Not Tabellen mit nichtproportionalem Zeichensatz
(Courier z.B., aber hat das auch der Empfänger?),
-
die verfügbaren Formatierungen, Markierungs- und
Schmuckelemente (ASCII-Zeichen für E-mail-Layouts s. z.B. http://www.netlingo.com)
beschränken sich auf einfachste Formen (dass daraus einen ganz eigene
"Kunstform", die ASCII-Kunst, entstanden ist, steht auf
einem anderen Blatt),
-
keine (!!) Anlagen
das sind einige der Grundregeln für den kleinsten
gemeinsamen Nenner.
Eine gut und kurze Einführung in den Umgang mit ASCII:
http://www.damaschke.de/qp.html
Anders natürlich beim HTML-Newsletter (s.o.).
Aber auch hier kann es durchaus passieren, dass eine
HTML-Aussendung, obwohl die Abfrage ergeben hatte, dass HTML vom Client
unterstützt würde, durch Filtereinstellungen z.B. sämtliche Bilder
verschwinden und das Gesamtkunstwerk etwas "zerschossen"
ankommt. Die von Millionen von Nutzern frequentierte Free-Mailer wie z.B.
"Hotmail" stellen zwar in der Regel HTML-Mails dar,
unterstützen dann aber nicht alle Funktionen., bei Hotmail z.B.
die nach außen führenden Links in HTML-Mails.
Noch gravierender ist das Problem mit den proprietären
Systemen wie AOL. Viele Mail-Aussender sind dazu übergegangen, je eigene
Versionen Ihrer Mails oder Newsletter für AOL-User anzubieten. Wem das zu
aufwendig ist, muss einige Besonderheiten im Format seines
"normalen" Newsletters berücksichtigen. So kann z.B. der AOL
Mail-Client Links nur dann anklickbar darstellen, wenn der gesamte
HTML-Code mitgeliefert wird. Also z.B. statt
http://www.meine-firma.de
hier <a href="http://www.meine-firma.de">AOL bitte hier
klicken!</a>
© lb medien 2001
http://www.e-publishing.de

|