Übersicht Strategien 
Web-Site als
Marketinginstrument
Web-Site als Profit-Center
Portale
"Fraktale" Marketing-Strategie


Übersicht Online sein
Erfolgsfaktoren
Web-Promotion
Suchmaschinen
20 Tipps
Suchmaschinen-Optimierung


Übersicht Web-Controlling
Marketing-Controlling
Kostenrechnung


Sites zum Thema


 


Im Seminar suchen


Kontakt


eMail


Drucken


Sitemap


Hilfe 


Im Netlexikon suchen

 

Ihr aktueller Standort:

blättern

Seiten in dieser Rubrik


Weitere Texte


Links zum Thema

Website-Marketing

SPAM

Das Phänomen wird Spam (eine Bezeichnung, kein Akronym, allerdings manchmal als solches interpretiert, z.B. "Sending Personaly Annoying Mail") oder Unsolicited Commercial Email (UCE) genannte und ist für eingefleischte Onliner das Reizthema Nr. 1. Spam-Filter, Spam-Listen (den Robinson-Listen vergleichbar), Anti-Spam-Koalitionen (z.B.Cauce, MAPS, spam.abuse.net) und Versuche einer "internationalen Spam-Polizei" (spam-cop) haben zwar schon manchen Service Provider gezwungen, Massen-Aussendungen seiner Kunden einen Riegel vorzuschieben, bekommen aber das Phänomen nicht in den Griff.

 

Dass die Aussendungen von Massenmails  eher noch zunehmen und die Tricks bei der Vermeidung von "Strafe" durch verärgerte Empfänger immer raffinierter werden, zeigt, dass sich selbst in dieser Form das Werben per E-mail lohnt.

Dabei tragen ganz wesentlich die Empfänger dieser ungewollten Mails die Kosten der Werbung mit. Die EU-Kommission spricht in einer umfassenden Studie (2000) von 10 Milliarden Euro weltweit. Inzwischen hat sich das Wachstum krebsartig beschleunigt.
Mitgehangen, Mitgefangen - Abwehr trifft auch die Falschen
Durch die Spam-Flut und die Überschwemmung der Mailboxen wird die Aufmerksamkeitsschwelle auch für nutzwerte und gezielt versandte Mails immer höher. Vor allem die E-mail- (natürlich: Permission-)Marketer müssen sich ständig Neues einfallen lassen, um die zu überspringen.
Schlimmer noch: Inzwischen hat die Spam-Flut zu teilweise rigorosen Filtermaßnahmen auf allen Ebenen (ISP bis Desktop) geführt. Weit mehr als 100 Filter-Programme jeder Art und Güte kursieren im Markt.
Bei diesen teilweise panikartigen Reaktionen bleiben aber nicht nur die Spam-Mails (die aber leider keineswegs flächendeckend) sondern oft genug auch die seriösen, nutzwerten Mails und Newsletter in den Filtern hängen. Immer mehr konzentriert sich die Aufmerksamkeit der E-mail-Marketer auf die Herausforderung, überhaupt erst einmal in die Mailboxen der Adressaten zu gelangen.
Überdruss und Spam-Abwehr drohen nun gemeinsam, das immer noch schnellste, billigste und effizienteste Onlinemarketing-Instrument zu strangulieren.
Silberstreif am E-mail-Horizont?
In dieser deprimierenden Lage sehen jetzt einige der führenden E-mail-Marketing-Gurus einen Silberstreif am Horizont. Durch die rigorosen Anti-Spam-Maßnahmen vor allem auf ISP-Seite werde in den nächsten Jahren der Spam-Sumpf doch schließlich trocken gelegt sein - Bahn frei wieder für verantwortliches Permission-Marketing.

Langfristig lohnt sich SPAM ohnehin nicht

Für ein seriöses Unternehmen mit dauerhaften Informations- oder E-Commerce-Interessen im Internet ist Spam aber keine Thema. Nicht etwa, weil der Ärger, den man sich einhandelt, beträchtlich sein kann, sondern weil gut gemachtes E-mail-Marketing nicht auf den einen Besuch (Visit), eine Anfrage (Lead ) oder einen Verkaufsabschluss zielt, sondern immer primär der dauerhaften Kunden/Leser-Bindung dienen sollte. Wenn die Akquisition eines Online-Kunden heute im Durchschnitt an die 300 US-Dollar (AdRelevance) kostet, lässt sich - je nach Branche - leicht ausrechnen, wieviele Wiederholungs-Käufer und -Käufe notwendig sind, um auch nur den Break-Even zu erreichen.

 

Spam ist "out"! E-mail-Marketing ist immer Permission-Marketing. Fein!  Aber was kommt danach?

 


© lb medien 2001
http://www.e-publishing.de