Website-Marketing

Wie sich die Empfänger wehren
mit unterschiedlichen
Ausschließungsregeln sortieren ungewollte Mails entweder bereits auf
der Providerseite oder im Mail-Client bzw. durch Verschieben in einen
"Müll-Ordner" aus. Zwei Probleme dabei: Die Filter sind zu
durchlässig (und die Spammer zu schlau) oder es gehen zu viele
wichtige Mails in den Filtern verloren.
Schwarze Listen , an die Betroffene Spammer melden
können haben in letzter Zeit erheblich an Menge und Gewicht
(Drohpotential) zugenommen (s.u.). Nicht nur der Pranger-Effekt sondern
durchaus auch aktive Gegenmaßnahmen schrecken vor allem die Provider
von Mail-Versendern mit Spam-Charakter ab. Problematisch daran: Es gibt
keine Kontrollinstanz. Es besteht somit die Gefahr, dass durchaus
korrekt handelnde Unternehmen zu Unrecht auf die Liste gesetzt wird und
dadurch in Verruf gerät oder gar greifbareren Schaden nimmt.
Robinsonliste für Internet-Werbesendungen, in die
sich Personen, die keine Werbung via E-Mail wünschen, eintragen
können. Dem Werbenden steht hier die Möglichkeit offen, seine
Verteilerliste "ausfiltern" zu lassen, um (versehentlich)
ungewünschte Mailaussendungen zu vermeiden.
Abblock-Funktion auf Provider-Seite. Da nicht nur
solche E-Mails unerwünscht sind, die ein Werbender zielgerichtet
versendet, sondern auch solche, die fehlgeleitet werden, haben
mittlerweile viele Provider sogenannte "Rebounce"- Funktionen
für ihre Kunden eingerichtet. Diese sorgen dafür, dass solche E-Mails,
die an eine Domain geschickt werden, aber keiner Adresse zugeordnet
werden können, automatisch vom Server abgeblockt und zurückgeschickt
werden.
Direkte Intervention beim Provider. Der betroffene
Empfänger von Spam wendet sich direkt an den Provider des Versenders.
Da dem Provider aus vielen Gründen daran liegt, nicht in den Ruch der
"Spam-Toleranz" zu kommen, besteht die begründete Erwartung,
dass er dem Übeltäter auf die Finger klopft.
Temporäre Mailadressen. Durch den freien und
kostenlosen Zugang zu Mail-Accounts an hunderten von Orten im Internet,
kann der E-mailer seine Adresse ändern wie sein Hemd. Die erfahrenen
Nutzer verfügen inzwischen über etwa 5 Accounts im Durchschnitt, von
denen viele als Müllabladeplatz und zur Spam-Abwehr gehalten werden.
Immer wenn die E-mail-Adresse als Gegenleistung für einen Service
abgefragt wird, werden diese Adressen benutzt, um die
"Haupt"-Mailboxen von Spam durch illegale Weitergabe der
eingetragenen Adresse sauber zu halten.
Vermittler. Noch einen Schritt weiter: Inzwischen
haben sich professionelle (und in der Regel kostenlos nutzbare)
"Vermittler" zwischen dem E-mailer und den
registrierungspflichtigen Angeboten im Internet eingeschaltet. Beispiel:
http://www.mailshell.com.
Hier werden beliebig neue Adressen "on the fly" vergeben und
die Registierung und Kündigung von Abos etc. "im Auftrag"
gemanaged. Der E-mailer bleibt so für die Datensammler unerreichbar.
(Viele dieser Dienste verfügen auch über recherchierbare Datenbanken
von Newslettern weltweit und erleichtern die Suche, die Registrierung
und Abbestellung durch einfach zu handhabende Anwendungen).
© lb medien 2001
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