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Website-Marketing

Aufmerksamkeit und Relevanz

Die knappste Ressource im Internet, hat kürzlich ein Online-Marketer formuliert, ist "Aufmerksamkeit".

Die "Währung" der Aufmerksamkeit im Internet ist "Relevanz".

 

Die E-mail bringt beide zusammen: Sie zupft den User am Cyber-Rock, bittet ihn, mal einen Moment herzuhören - und vermittelt ihm in der gewährten Aufmerksamkeits-Sekunde die Wichtigkeit ihrer Botschaft, stellt sich dem kritischen Nachfragen durch kompetenten Dialog oder mit dem Verweis und dem Durchgriff auf relevante Inhalte - idealiter!

E-mail ist also dort am stärksten, wo sie (hin-)führt aber nicht verführt. Schlank, schnell und unaufdringlich bietet sie sich als Führerin zu den je nach User, je nach Bedürfnis unterschiedlichen Informations- und Kommunikations-Nutzwerten im Netz an und einmal "engagiert" (sic!) erfüllt sie diese Aufgabe präzis und mit dem geringst möglichen Aufwand.

 

Die tägliche E-mail-Realität ist leider eine andere. Überquellende Mail-Boxen mit umständlich adressierten und formulierten, unbegründeten und irrelevanten Massen-Mails, denen man nicht auf den ersten Blick Herkunft und Thema ansieht – und die dann womöglich noch mit einem Attachment beladen sind – bringen den geplagten E-mail-Nutzer dazu, Mails summarisch zu exekutieren, immer feinere Filter und "Papierkorb"-Regeln einzusetzen und generell beim Sichten der Mail-Box immer den nervösen Finger auf dem "Löschen-Button" zu halten – auch auf die Gefahr hin, dass ihm dann doch etwas Wichtiges entgeht.

 

Wenn das E-mail-Verlagsmarketing diese Situation nicht ständig vor Augen hat, kann aus dem "Killer-Instrument" ein veritabler "Marken-Killer" werden. Der belästigte Adressat meiner Botschaft löscht im Ärger mit meiner Mail auch die Marke aus seinem Gedächtnis.

 

Dabei bezieht sich "Relevanz" nicht nur auf

 

  • die richtigen und wichtigen=nutzwerten Inhalte für

  • die intelligent ausgewählten Zielgruppen mit

  • persönlicher Ansprache

 

sondern auch auf

 

  • das richtige Timing (die richtige Information/Botschaft zur rechten Zeit) und

  • die richtige Abfolge im richtigen Abstand bei einer E-mailing-Kampagne.

 

Die Grundregel also:

  1. Die Aufmerksamkeit des Lesers (oder besser wohl: Mail-Löschers) in Sekundenbruchteilen einfangen,

  2. die Relevanz meiner Botschaft für diesen Empfänger in Sekunden nachweisen, und

  3. dann auch tatsächlich für diesen Empfänger in diesem Moment relevant sein!


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