Website-Marketing

Startrampe und Landeplatz für das E-Mail-Marketing
E-mail-Marketing, sowohl als Massen-Mail-Aussendung als auch in allen
seinen differenzierteren Formen findet nicht völlig losgelöst im
Cyber-Space statt. In aller Regel ist es angebunden an eine
"Heimat-Basis", von der die Aktionen ausgehen, auf die aber vor
allem alle Aktionen zurückverweisen.
Normalerweise ist dies eine Website, bei der Promotion spezifischer
Produkte oder bei besonderen Aktionen auch eine "Microsite"
(mehr dazu -->hier),
eine Satelliten-Seite im Internet für besondere Anlässe.
Erfolg oder Misserfolg von E-mail-Marketing-Kampagnen hängt nicht nur
vom richtigen Einsatz der richtigen E-mail-Instrumete zur richtigen Zeit
für die richtige Zielgruppe ab, sondern ganz entscheidend davon,
- ob der per E-mail eingefangene User an der für ihn und seine
Interessen richtigen Stelle "landet", und
- wie diese "Landeplätze" im Netz
"funktionieren".
Den richtigen Landeplatz ansteuern!
Ein Massenmail, das einen sensationellen Deal in Vogelkäfigen promotet
und dann den interessierten Leser auf die Leitseite einer ornithologischen
Fachzeitschrift katapultiert und es ihm überlässt, den bescheiden
irgendwo aufgehängten Shop auszumachen und dort dann im Katalog die
Sonderaktion aufzuspüren, hat den Zweck schon vor der Aussendung
verfehlt.
In seinem Bemühen, jedem Netizen weltweit möglichst die ganze Fülle
seiner Angebote zu präsentieren verfehlt der Site-Betreiber sein Ziel
immer um Haaresbreite und damit total.
In unserem Fall ist offensichtlich, dass der "Landeplatz"
für die Mail-Aktion nicht die Homepage sondern eine Aktions-Seite für
diesen einen Zweck "Vogelkäfig-Abverkauf" sein müsste. Das ist
häufig weniger eindeutig, aber die Grundregel ist klar:
Der "Landeplatz" muss so nah wie möglich am unmittelbaren
Zweck und Thema der Mail-Aktion liegen. Hier liegt auch die wichtigste
Begründung für den Aufwand, eine separate Micro-Site (s.o.) mit
eigener Domain als "Landeplatz" ins Netz zu stellen.
Der Landeplatz muss funktionieren
Angenommen die richtigen User sind richtig auf der richtigen Seite oder Micro-Site
gelandet, dann kann immer noch alles schief gehen.
Und zwar
- beim Design (Kandidaten für ein Abo der Fachzeitschrift "Mein
Altersheim und Ich" landen auf einer cool-gestylten Flash Seite,
wo sie nicht einmal den "Skip Intro"-Button finden);
- bei der Nutzbarkeit (Usability): In seinem Drang vielen
vieles zu bringen, verwirrt der Site-Betreiber seine Besucher durch
eine Überfülle von Hinweisen, Querverweisen, Zusatzinformationen
etc. - der Warenkorb ist nicht zwei sondern 10 Klicks entfernt, und
unterwegs geht ein großer Teil der Interessenten verloren;
- beim Angebot selbst: Die Mail hat nach mühevoller Selektion und
messerscharfem Targeting nur das Käufer-Segment für
Luxus-Waren angezielt, der Luxus-Käufer landet dann aber bei einem
Discount Angebot, dessen Hauptargument der Preis ist;
- beim Shop selbst, von der gezielten Katalog-Präsentation
ausgewählter Produkte, der möglichst einfachen Bezahlform, den
Sicherheitsgarantien etc. etc. bis hin zur "Verabschiedung"
und der Nachfass-Mail-Aktion sind Fehler vor allem in Form fehlender
Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse und Gewohnheiten der
angesprochenen Zielgruppen-Segmente fast schon die Regel.
© lb medien 2001
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