Website-Marketing

Moderation tut not!
Für Listen, die von Verlagen mit Portal- und Community-Ehrgeiz
betrieben/gesponsert werden ist die moderierte Form zwingend. Allzu
häufig treiben sich zwanghafte Selbstdarsteller, Nörgler und
Manisch-Depressive in solchen Listen herum und vergraulen die ernsthaften
Abonnenten. Dem muss ein energischer Moderator rechtzeitig wehren - und
braucht dafür sehr viel Fingerspitzengefühl. Autoritäres
Moderatoren-Gehabe trocknet jede Liste über kurz oder lang aus.
Gegenüber den Foren auf der Web-Site selbst haben die
Mailing-Listen den entscheidenden Push-Vorteil. Der Abonnent muss nicht
erst auf die Web-Site einsteigen, sich identifizieren und sich den
technischen Zwängen anpassen, um an der Diskussion aktiv oder passiv
teilzunehmen, er wird direkt bei der täglichen oder stündlichen
Erledigung seiner E-mail-Geschäfte mit der Liste konfrontiert, in ihre
Themen einbezogen und wird sich daher sehr viel häufiger und intensiver
mit der Liste auseinandersetzen.
Kein Wunder also, dass es sehr viel mehr erfolgreiche Listen
als Foren gibt.
Aber auch der Listen-Erfolg ist nicht garantiert, nicht
einmal bei bester Absicht, spannendem Thema, gutem Moderator etc.
© lb medien 2001
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